Section Control ist in Österreich zum Synonym für organisiertes und vollautomatisches Abkassieren unachtsamer Autofahrer geworden. Ein anderer Zweck ist auch nur schwer zu erkennen.
Nun ist bekannt geworden, dass dabei ca 400.000.- € ungerechtfertigt einkassiert wurden, weil Verkehrszeichen falsch aufgestellt worden waren. Warum das von den Experten nicht erkannt wurde, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich wurde das Hauptaugenmerk auf maximalen Profit gelegt und da wäre es ja auch schlecht fürs Geschäft gewesen, wenn die Verkehrszeichen klar und übersichtlich gestanden wären. Jedenfalls muss das Geld an die Bestraften zurückbezahlt werden.
Die Bestraften müssen aber unter Vorweis der Strafverfügung das Geld zurückfordern, weil anders das Geld nicht zurückbezahlt werden könne. Das ist aber merkwürdig! Beim Ausforschen von Temposündern sind sie nicht so ungeschickt – die finden sie alle heraus. Und jetzt soll es ihnen nicht möglich sein, herauszufinden, wer für was Geld einbezahlt hat. Sind etwa der ASFINAG die Experten ausgegangen? Oder ziert man sich nur, weil man ja etwas, das man bereits hat, nicht so gerne wieder hergeben möchte?
Eines ist jedenfalls klar: Ein Versand-Shop der so vorgehen würde, könnte das sicher nicht durchhalten – dem würde allein schon der Konsumentenschutz gehörig eins reinwürgen.
Nachdem der burgenländische Landtag schon eine Verzögerung beschlossen hat, ist nun auch Mirko Kovacs als Käufer abgesprungen. Dadurch ist der geplante Verkauf der Bank Burgenland endgültig gescheitert.
Mirko Kovacs ist sauer; er nahm auch gleich die ÖVP Steiermark in die Sippenhaft und zog sich gleichzeitig auch dort von einem Projekt zurück.
So wild wird´s sicherlich nicht sein. Der geniale Geschäftsmann wird wohl gewusst haben, dass bei so einem Deal mit der Politik so etwas passieren kann und eine Reservestrategie parat haben. Sonst wäre er nämlich nicht der, der er ist ….
Die aus dem TV und auch sonst allseits bekannte und beliebte Arabella Kiesbauer kam in Spanien in Konflikt mit der Polizei, wurde festgenommen und mit Körpergewalt in den Arrest gebracht, wo sie eine Nacht verbringen musste – und dass alles wegen eines lächerlichen Parkvergehens.
Warum musste das gerade ihr passieren? Millionen Menschen urlauben in Spanien, wahrscheinlich werden tausende Ausländer dort auch wegen Falschparkens bestraft. Wären die spanischen Polizisten solche brutalen Monster, wie sie jetzt von vielen Medien dargestellt werden, dann müssten doch solche Fälle massig bekannt werden. Warum das wohl gerade einem Showstar passieren musste …
Im Sommer ist es nicht nur den Schulkindern langweilig – auch andere wissen nicht so recht, was sie tun sollen. Experten in punkto Selbstdarstellung haben Hochsaison und es werden Dinge andiskutiert, die eigentlich niemand braucht – jetzt ganz aktuell ist eine kilometerabhängige PKW-Maut in Österreich.
Dabei wäre die Idee gar nicht so dumm. Mann müsste allerdings alle Verkehrsabgaben zusammen betrachten – NOVA, motorbezogene Versicherungssteuer und nicht zuletzt die besteuerung des Kraftstoffes – und dann die PKW-Maut berechnen. Falls es dabei insgesamt zu einer moderaten Verteuerung kommen würde, könnte man das im ökologischen Sinne sogar akzeptieren.
Leider weiß man als gelernter Österreicher, dass bei einer eventuellen Einführung einer PKW-Maut alle anderen Abgaben in vollem Umfang bestehen bleiben würden – eine weitere Steuer-Einnahmequelle halt (wie die Handymasten-Steuer). Na ja, unsere Gewaltigen brauchen nun mal viel Geld, ums es mit vollen Händen beim Fenster hinausschmeißen zu können ….
Unser Bundeskanzler beklagte sich kürzlich, dass viele unserer deutschen Freunde, die arbeitslos geworden sind und denen ein gewisser Hartz gewiss öfters als 4x im Magen liegt, in Österreich arbeiten und dadurch den Arbeitsmarkt belasten würden, dh dass dadurch die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen würden. Ob diese Aussage stimmt möchte ich nicht beurteilen, jedenfalls ist sie sehr vereinfachend und eines Regierungschefs eigentlich nicht würdig.
Aber wenn der Kanzler schon dieser Meinung ist, dann möge er etwas unternehmen. Wozu sonst haben wir ihn zum Regierungschef gewählt? Daherlabern können wir selber auch ganz gut, dazu bräuchten wir keine Regierung.
Unseren Verkehrssicherheitsexperten fallen, insbesonders dann, wenn sie periodisch in Erscheinung treten müssen, um ihre Gehälter zu rechtfertigen, 2 zu fordernde Maßnahmen ganz besonders gerne ein – nämlich “höhere Strafen” und “Temporeduzierung”.
Bei den Strafen sind wir dadurch schon ziemlich weit oben angelangt. Durch die Europäische Union wurde diese Tendenz noch erhöht. Wenn nämlich ein Land die Strafen für ein Delikt stark erhöht, dann fordern das die Verkehrs(un)sicherheitsexperten anderer Länder auch – man will ja dazugehören.
ZB wird in Österreich ein Alkoholsünder (im Straßenverkehr) weit schwerer bestraft als ein nächtlicher Randalierer, der im Suff oder aus Blödheit (oder halt aus beiden Gründen) andere verletzt. Wohlgemerkt auch dann, wenn er weder einen Unfall verursacht oder sonst eine Übertretung begangen hat. Irgendwo dürfte da der Überblick verloren gegangen sein.
Ein F-5 Jet des Österreichischen Bundesheeres (von der Schweiz geliehen) ist in erhebliche Gefahr geraten, weil beide Triebwerke abgestorben sind. Der Vorfall soll sich in 15.000 m Höhe abgespielt haben und nur durch den nervenstarken, gut ausgebildeten Piloten konnte Schlimmeres verhindert werden – so liest man das in den letzten Tagen überall.
Wenn man aber bedenkt, dass bei diesem Flugzeug die Dienstgipfelhöhe 16.000 m beträgt, erscheint die Sache aber in einem anderen Licht. In höheren Luftschichten ist wahrscheinlich nicht überall gleich viel Sauerstoff und ohne Sauerstoff stirbt halt jeder Motor ab. Aber egal, Hauptsache es ist nichts passiert und die Experten untersuchen ja …. sie werden schon irgend etwas herausfinden.
Nun ist es nach langem schweren Leiden endlich soweit, die schwer angeschlagene Bank Burgenland wird an den, wie manche meinen genialen, Geschäftsmann Mirko Kovacs verkauft. An und für sich müsste man sich darüber freuen, dass dem Land Burgenland die große Last (durch die imensen Haftungen) abgenommen wird. Wenn da nicht von verschiedenen Seiten schwere Kritik an der Vorgangsweise wäre. ZB meinen die burgenländischen Grünen, Mirko Kovacs hätte die Verantwortlichen des Landes “über den Tisch” gezogen. Die Kritik dieser Partei, deren Sympathisant ich sicher nicht bin, wirkt erschreckend einleuchtend. Ich hoffe dennoch, dass sie nicht recht haben und dem Land Burgenland nicht noch weiterer Schaden erwächst.
Nun warnt die Wiener Ärztekammer, dass Handystrahlung für Kinder gefährlich ist. Das alleine ist schon eigenartig, weil Medizin-Experten bisher immer keine Hinweise auf die Gefährlichkeit von elektrischer Strahlung von Handys bzw Sendemasten feststellen konnten. Und plötzlich legen sie sich mit der Mobilfunk-Lobby an … tz tz tz. Noch eigenartiger kommt mir vor, dass sich alle namhaften Medien plötzlich auf dieses Thema stürzen – wird wohl das Sommerloch sein.
Die Medizinexperten haben aber lange gebraucht, um zur gegenständlichen Erkenntnis zu kommen. Als “verbohrte Spinner” bezeichnete Leute wissen schon lange, dass Elektrosmog von Handys und Sendeanlagen gefährlich ist. Die werden aber nicht von der EU mit 2 Millionen Euro gefördert (soviel wurde den Autoren der Studie, auf die sich die Ärztkammer beruft, zugeschanzt – äh zugeschossen).
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Nun ist es heraus, das totale Werbeverbot für Tabakwaren innerhalb der Europäischen Union wird kommen. Na ja, für aufmerksame Beobachter ist das keine Überaschung, ist eben Zeitgeist und trendy obendrein. Was das bringen soll ist mir ein Rätsel. Jetzt wird schon für das Nichtrauchen wesentlich mehr Werbung betrieben als für Tabakwaren (wo die Werbung ja schon gesetzlich stark eingeschränkt ist). Gebracht hat das außer hohen Kosten natürlich nichts. Warum also sollte das totale Werbeverbot etwas bringen?