Nun ist es nach langem schweren Leiden endlich soweit, die schwer angeschlagene Bank Burgenland wird an den, wie manche meinen genialen, Geschäftsmann Mirko Kovacs verkauft. An und für sich müsste man sich darüber freuen, dass dem Land Burgenland die große Last (durch die imensen Haftungen) abgenommen wird. Wenn da nicht von verschiedenen Seiten schwere Kritik an der Vorgangsweise wäre. ZB meinen die burgenländischen Grünen, Mirko Kovacs hätte die Verantwortlichen des Landes “über den Tisch” gezogen. Die Kritik dieser Partei, deren Sympathisant ich sicher nicht bin, wirkt erschreckend einleuchtend. Ich hoffe dennoch, dass sie nicht recht haben und dem Land Burgenland nicht noch weiterer Schaden erwächst.
Von Administrator |
Kommentare (3)
Langsam sickern in den Medien einige Details des Deals durch und ich hoffe, dass das alles nicht stimmt ….
Wenn zB die Rede davon ist, dass das Land Burgenland auch für Geschäfte haften soll, die die Bank Burgenland in den nächsten zwei Jahren tätigt, dann stößt mir das als Burgenländer sehr sauer auf.
13. Aug. 2005 | #
[...] Nachdem der burgenländische Landtag schon eine Verzögerung beschlossen hat, ist nun auch Mirko Kovacs als Käufer abgesprungen. Dadurch ist der geplante Verkauf der Bank Burgenland endgültig gescheitert. Mirko Kovacs ist sauer; er nahm auch gleich die ÖVP Steiermark in die Sippenhaft und zog sich gleichzeitig auch dort von einem Projekt zurück. So wild wird´s sicherlich nicht sein. Der geniale Geschäftsmann wird wohl gewusst haben, dass bei so einem Deal mit der Politik so etwas passieren kann und eine Reservestrategie parat haben. Sonst wäre er nämlich nicht der, der er ist …. [...]
25. Aug. 2005 | #
[...] Bei den jetzt aufgetauchten Bawag-Karibik-Verlusten werden Summen so um eine Milliarde Euro genannt. Dagegen nehmen sich die Summen, die seinerzeit von der Bank Burgenland verjankert wurden, ja wie Peanuts aus. [...]
22. Mrz. 2006 | #