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2. Sep. 2005

Die Stadt Wien will eine Datenbank über ihre Bürger anlegen, wo auch sensible Daten gespeichert werden sollen. Das ist an sich ein legitimes Ansinnen, weil an die Verwaltung (nicht nur in Wien) immer höhere Anforderungen gestellt werden, dh immer mehr Informationen immer schneller abverlangt werden.
Natürlich vermuten Verschwörungstheoretiker sogleich den “gläsernen Wiener” und die “totale Kontrolle”, was natürlich übertrieben scheint. Die Verwaltung braucht nun einmal Daten (und Fakten), um reibungslos und effizient funktionieren zu können.

Was allerdings die Verantwortlichen dazu bewegt hat, diese Daten von einer privaten Firma speichern und verwalten zu lassen, ist mir schleierhaft. Alleine wenn man bedenkt, was diese Daten für einen Wert haben werden, kann man sich ausmalen, wie lange es dauern wird, bis diese am “grauen” Markt verhökert werden.

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