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15. Sep. 2005

Große Aufregung gab es kürzlich um die Studie einer schweizer Universität, wonach Homöopathie vollkommen wirkungslos, ja sogar mit Plazebos vergleichbar wäre.
Auf den ersten Blick ist man natürlich erschrocken, weil man ja jahrelang gute Erfahrungen mit den milden Medikamenten gemacht hat. Auch der Hausarzt hatte die homöopathische Medizin immer als gute Alternative in bestimmten Fällen beschrieben. Wie kann es dazu kommen?
Freilich wurde bei der breiten Präsentation der Studie vergessen, eine Kleinigkeit zu erwähnen: nämlich wer diese Studie bestellt und letztendlich auch bezahlt hat. Ein Schelm ist der, der böses denkt. Aber im Volksmund heißt es: „Wer zahlt, schafft an!“.

PS: Auch die Sozialversicherung (Krankenkassa) hätte durch vermehrte Verschreibung homöopathischer Arzneien Vorteile, weil diese bedeutend billiger sind und die Versicherung ja die Behandlung bezahlen muss.
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