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28. Sep. 2005

Ab 1. Oktober 2005 wird das Fahren mit Licht in Österreich, auch wenn es nicht dunkel ist, Pflicht sein. Die Experten sind zwar uneins, aber gewonnen haben die Befürworter und das ist nun Gesetz.
Von den Gegnern wird unter anderem ins Treffen geführt, dass bei eingeschalteter Beleuchtung auch der Spritverbrauch höher wird. Das verdient in Zeiten hoher und höchster Spritpreise dann doch Beachtung, weil die Regierung zur Zeit sehr um eine Senkung der Treibstoffpreise „bemüht“ ist. Da werden die Ölfirmen sogar gefährlich bedroht (mit einer Sondersteuer), wenn sie die Preise nicht um 2-3 Cent/Liter senken. Das alleine ist schon ein Hohn wenn man bedenkt, wie hoch die Steuerlast auf Treibstoffe ist.
Lächerlich wird es aber erst, weil der Betrag von 2-3 Cent etwa dem Mehrverbrauch durch die eingeschaltete Beleuchtung entspricht. Entweder werden wir alle für blöd angesehen oder es weiß dort wirklich „die Linke nicht was die Rechte macht“.

7 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archive » Feinstaub - Licht am Tag schreibt:

    [...] Dabei wäre es einfach, die Feinstaubbelastung ohne umstrittene Fahrverbote und Tempolimits (die sowieso nichts bringen) zu senken. Wenn man bedenkt, dass in Österreich auf der Straße ca 4,5 Millionen Tonnen Treibstoff verbraucht werden und der Mehrverbrauch durch das Fahren mit Licht am Tag etwa 1-2 Prozent beträgt, könnten 90.000 bzw 45.000 Tonnen Treibstoff eingespart werden. Man müsste nur diese unsinnige Anordnung von “Licht am Tag” aufheben. Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht auch ein Artikel von Greenpeace über Fahren mit Licht [...]

    27. Mrz. 2006 | #

  2. kritikus.at » Blog Archive » Kuratorium für Verkehrssicherheit schreibt:

    [...] Heute, bei der ORF-Sendung “Burgenland Heute”, wurde ich in meiner Meinung unerwartet von einem Mitarbeiter des KfV (Kuratorim für Verkehrssicherheit) bestätigt. Der Mann war eingeladen worden, um zu “Fahren mit Licht am Tag” und den hohen Strafen Stellung zu nehmen. Dabei wurde er auch gefragt, ob denn das “Fahren mit Licht” etwas gebracht hätte. Natürlich habe es was gebracht – weniger Verkehrstote und so (das übliche Gelaber halt, wenn man zwanghaft was rechtfertigen muss). Als die Reporterin nachfragte sagte der Kuratoriumsvertreter ua wörtlich: “… wir haben das nicht wissenschaftlich untersucht, sondern so, wie wir das immer machen …” [...]

    9. Aug. 2006 | #

  3. kritikus.at » Blog Archive » Wahlgedanken - ÖVP schreibt:

    [...] Die Würze liegt aber in den kleinen Sachen, die jeden einzelnen persönlich betreffen. Hier schneidet die ÖVP nicht so gut ab. Hier hören die ÖVP-Minister zu viel auf falsche Einflüsterer. Etwa im Verkehrsbereich (Stichwort “Fahren mit Licht“, “Führerschein-Vormerksystem“, “Section Control” etc). Über die Maßnahmen zum Thema Rauchen (zB Rauchverbote, Mindestpreise) möchte ich mich gar nicht mehr auslassen. Alle diese, von der ÖVP eingeführten Maßnahmen haben außer einer Belästigung der Bürger keinen Erfolg gebracht… [...]

    28. Sep. 2006 | #

  4. kritikus.at » Blog Archiv » Gehen die Lichter aus? schreibt:

    [...] Seit dem 1. Oktober 2005 fahren fahren wir schon mit Licht, auch wenn es gar nicht dunkel ist. Verkehrsminister Werner Faymann hat jetzt angekündigt, wegen dem erhöhten Treibstoffverbrauch (damit auch höherer CO2-Ausstoß) die Maßnahme zu überprüfen. Falls es “keine eindeutigen Anzeichen für einen direkten Zusammenhang mit den Unfallzahlen” gäbe, wäre er für die Abschaffung. [...]

    9. Mrz. 2007 | #

  5. kritikus.at » Blog Archiv » Werner Faymann gemein? schreibt:

    [...] Einen Lichblick hatte er mit der (hoffentlich kommenden) Abschaffung von Licht am Tag ja zu verzeichnen, nun aber reiht sich Verkehrsminister Werner Faymann nahtlos in die ideenlose Hilflosigkeit seiner Vorgänger ein. [...]

    20. Sep. 2007 | #

  6. kritikus.at » Blog Archiv » Ciao Willi, ciao Bello… schreibt:

    [...] Rot, Schwarz und auch Grün sollten jetzt einmal in sich gehen und nachdenken. ZB ob es so gut war, die Leute, die einem wählen sollen, für so blöd anzusehen, dass sie nicht wissen, was gut für sie ist. Es reicht nicht, die Bürokratie mit Unmengen von Experten aufzublähen, die zu ihren eigenen Gunsten dann einer willfährigen Regierung die Grundlagen für Gesetze liefern, ohne dabei nicht im Geringsten auf die Bedürfnisse der Bevölkerung (gemeint ist hier die schweigenden Mehrheit, nicht der krakeelende Minderheit… ) einzugehen. Beispiele gibt´s da genug, zB Rauchverbot, Ausländerthema, Licht am Tag, Punktführerschein etc. Ist schon klar, das sind keine weltbewegenden Sachen, aber gerade die gehen dem gemeinen Volk gehörig auf den Sender und am Wahltag ist eben Zahltag – ein paar Stimmen hier und ein paar Stimmen da, das läppert sich… [...]

    28. Sep. 2008 | #

  7. kritikus.at » Blog Archiv » Warum will uns niemand? schreibt:

    [...] Also, die Verliererparteien müssten nur wieder etwas näher an das Volk rücken und das Expertenunwesen etwas eindämmen. Es sind nämlich oft die kleinen, alltäglichen Dinge, die das Volk bedrücken (zB Licht am Tag, Punkteführerschein, 0,5 Promille-Regelung, Handytelefonieren, existenzbedrohende Strafen für Nichtigkeiten, Mindestpreise etc – die Liste könnte man beliebig lange fortsetzen). Das Volk kann nur bei Wahlen sagen, dass ihm etwas nicht passt. Und es ist gut so, dass das in immer größerem Ausmaße geschieht – siehe Bayern [...]

    7. Okt. 2008 | #

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