Gelegentlich vernimmt man in den Medien auch positive Meldungen. Zum Beispiel jene, wonach die so genannten Privat-Sheriffs, jene privaten Jäger, die mit Laser- oder Radargerät bewaffnet, auf „Raser“ lauern, und (wie man hört) „Abschussprämien“ kassieren, eingeschränkt werden (aufgrund eines Erlasses des Verfassungsdienstes).
Dauerhaft wird diese Einschränkung keinesfalls sein, weil ja immer mehr Gemeinden draufgekommen sind, dass man damit ein paar schnelle Euros für lau kassieren kann. Deshalb wird schon an entsprechenden Gesetzen gebastelt. An Argumenten mangelt es ja nicht. So meinte etwa der Präsident des Gemeindebundes, Helmut Mödlhammer (laut Kurier): „Wir haben ärgste Beschwerden der Bürger, dass vor Kindergärten und Schulen kaum überwacht wird.“ So, so, frei erfunden wird er das ja nicht haben, der Mödlhammer … Ich denke aber, die Polizisten werden schon wissen, warum sie dort nicht überwachen und sich auf wichtige Stellen konzentrieren. Bei solchen exponierten Plätzen ist es nämlich schon aufgrund baulicher Maßnahmen meist gar nicht möglich, schneller als erlaubt zu fahren (zumindest auf denen, die ich kenne). Freilich, wenn man den „Jägern“ eine „Abschussprämie“ zahlt und die Geräte auf Null-Toleranz einstellt, kann man auch dort noch ein Geschäft machen … (zB ab 31 km/h in der 30iger-Zone).
Von kritikus |
Kommentare (1)
[...] In der Steiermark nimmt man es mit den Gesetzen nicht so genau, wenn es ums Abcashen der Bürger geht. Nach dem Desaster des Feinstaubhysterikers Manfred Wegscheider kommt man nun drauf, dass auch die Privatsheriffs, die auf Provisionsbasis zur systematischen Einnahmenvermehrung installiert wurden, illegal sind. [...]
15. Aug. 2008 | #