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5. Nov. 2005

Rauhe Töne hört man zur Zeit zwischen Bahngewerkschaft und Infrastrukturministerium. Der Infrastrukturminister Hubert Gorbach möchte das Dienstrecht der ÖBB-Bediensteten (Österreichische Bundebahnen) ändern und die Gewerkschaft, geführt von Wilhelm Haberzettl, ist dagegen. No/na, wenn man weiß, dass jede “Reform” eine Verschlechterung bringt. Wie es ausschaut, wird es wahrscheinlich wieder zu einem Eisenbahnerstreik kommen.
Eigenartigerweise hat aber die Regierung, mit Gorbach, die Bahn erst kürzlich “mit Erfolg” (nach eigener Darstellung) reformiert. Merkwürdig kommt einem vor, dass nach einem Jahr die ach so erfolgreiche Reform bereits wieder reformiert werden muss. Was müssen doch diese Reformer, allesamt sehr gescheite Leute (Minister, Manager etc) von damals für einen “grandiosen Weitblick” haben, wenn sie die Reform schon wieder reformieren müssen.
Wie es auch immer ausgehen wird, der Herr Minister wird sich nächstes Jahr sowieso in die Privatwirtschaft vertschüssen. Der Ex-Innenminister, Ernst Strasser, hat es ja genau so gemacht – nach “erfolgreicher” Reform ab in die Privatwirtschaft … was er angerichtet hat, wird man eh erst in ein paar Jahren sehen. Das ist ja das Tragische heutzutage. Wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, ist niemand mehr da (ist übrigens nicht nur in der Politik so – unter Managern ist das genau gleich). Der neue Minister wird sagen, dass das seine Vorgänger zu verantworten hätten ….

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