In der bunten Beilage der Kronenzeitung vom 06. November wird von einem Lokalaugenschein einer prominenten Runde, darunter Universitätsprofessor Dr Bernd Lötsch, im Windpark Bruck an der Leitha berichtet. Dabei wurde der Professor offenbar auch auf die Störung der Landschaftsidylle durch die vielen Windräder angesprochen (von Bruck über Parndorf, Neusiedl bis Gols stehen hunderte dieser Giganten), denn er meinte (Zitat aus der Krone-Beilage): “Die Agrarsteppen Ostösterreichs werden oft nur noch von verrohrten Bächen, Hochspannungsleitungen, verwehten Düngesäcken und der Staubfahne eines einsam umherdieselnden Agrarindustriearbeiters strukturiert. Dagegen sind die Windrotoren wirklich das kleiner Übel.”
Herzlichen Dank, Herr Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch! Unsere Heimat haben Sie wirklich sehr feinfühlend beschrieben. Wenn Sie uns das nicht gesagt hätten, wüssten wir nicht einmal in welch wertlosem Gebiet wir leben. Wahrscheinlich werden sich die hart arbeitenden Tourismusverbände auch noch bedanken, die freuen sich ja über solche Äußerungen von “Sachverständigen” auch ganz besonders.