Der Chef der Österreichischen Bundesbahnen, Martin Huber, spricht von “Abnormitäten”, um das Wort “Privilegien” zu vermeiden, wenn er vom Dienstrecht der Eisenbahner spricht. Sich gewählt ausdrücken kann er, der Generaldirektor Huber.
Es scheint aber so, dass die Führung der Österreichischen Bundesbahnen, und wohl auch der Verkehrsminister, durch den Streit um das Dienstrecht nur von ihren eigenen Unpässlichkeiten (um nicht die Worte “Versagen” oder “Unvermögen” nennen zu müssen) bei der Sanierung/Reform der Bahn ablenken wollen.
Im Kurier ist heute zu lesen, dass es um ca 950 Eisenbahner geht, die derzeit bei der Bahn keine Verwendung haben und die nicht entlassen werden können. Nehmen wir einmal an, jeder dieser Bediensteten kostet der Bundesbahn etwa 2000.- € im Monat (das könnte so hinkommen, weil reich wird man bei der Bahn sicher nicht) dann kosten diese angeblich Unbeschäftigten dem Unternehmen jährlich etwa 25 Millionen Euro (geschätzt mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Da staunt man aber, dass die Bahnführung mit ihrem Generaldirektor Huber keine anderen Sorgen hat, wie diese 950 Eisenbahner los zu werden, bei den Summen, über die sonst bei Bahn gesprochen wird – ich meine hier jene, bei denen ein “-” davor steht.
[...] Den Herren der ÖBB, anscheinend einem Herren ganz besonders, störte offensichtlich die Berichterstattung einiger Zeitungen über das Unternehmen (missglückter “Abschießversuch” von Wilhelmine Goldmann - Chefin des Personalverkehrs). Um die störrischen Medien zu disziplinieren, wurden diesen (”Die Presse”, “Der Standard”, “Salzburger Nachrichten” und “WirtschaftsBlatt”) kurzerhand die ÖBB-Inserate entzogen, dh sie bekommen keine Inseratenaufträge der Bahn mehr. [...]
10. Aug. 2006 | #
[...] Bundesbahnen – Umfrage Gerade wurde eine Fahrgastumfrage über die Zufriedenheit mit der Österreichischen Bundesbahn veröffentlicht. Das Ergebnis ist sehr interessant. Da werden den Bediensteten der Bahn (am Schalter und in den Zügen) durchwegs sehr gute Noten gegeben. Weniger gut schaut es freilich bei den legistischen Dingen der Bahn aus. Etwa herrscht mit Heizung/Klima in den Zügen und den Fahrplänen große Unzufriedenheit. Interessant ist das deshalb, weil die Bahnführung eigentlich seit ihrer Bestellung sonst nichts tut, außer auf dem Personal herumzuhacken. Aber keine Sorge – die Bahngeneralität wird es bestimmt noch schaffen, diese hartnäckige Moral der Bahnbediensteten in den Keller zu fahren … [...]
12. Aug. 2006 | #
[...] Bei solchen Preisunterschieden wird es wohl sehr schwer werden, mehr Menschen zum Bahnfahren zu bewegen. Zumal sich jetzt sogar die Grünen festgelegt haben, das Autofahren nicht zu verteuern und die ÖBB gewiss auch nicht billiger werden wird … [...]
8. Sep. 2006 | #
[...] Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind zur Zeit stark im öffentlichen Blickpunkt. Freilich nicht aufgrund von Erfolgen, sondern wegen schweren Managementfehlern und (bahaupteten?) Qualitätsmängel. [...]
9. Dez. 2006 | #
[...] Den chronisch schwer defizitären Bundesbahnen (ÖBB) ist nun scheinbar wieder einmal alles zugeschossene Geld ausgegangen. Vielleicht greift der oberste Sympathieträger der Bahn, Generaldirektor Martin Huber, gerade deshalb jetzt wieder – zum ca 97igsten Mal – den Individualverkehr an. [...]
4. Sep. 2007 | #
[...] Gut, dass das nur in Deutschland so ist. Unsere Unsere ÖBB ist da sicher ehrlicher und arbeitet auch viel effizienter… [...]
21. Okt. 2007 | #
[...] 60 Millionen Euro müssen bei der ÖBB berichtigt werden (dh wohl, sie sind futsch). Das Geld wurde anscheinend verspekuliert. Da drängt sich die Frage auf, wie ein Unternehmen mit chronischem Defizit + monströsen Schuldenberg überhaupt Spekulationsgeschäfte machen kann. [...]
6. Dez. 2007 | #
[...] Mit dem neuen Fahrplan hat die ÖBB die Sitzplätze in Intercityzügen reduziert. Wie man hört, müssen viele Leute nun stehen. [...]
10. Dez. 2007 | #
[...] Gerade hat wieder einer den Stiefel bekommen, soll heißen, er ist gefeuert worden. Die ÖBB haben ihrem Chef aber einen ganz besonderen Stiefel gereicht, einen goldenen… [...]
22. Apr. 2008 | #
[...] Die blitzgescheiten Manager unserer unter chronischem Geldmangel leidenden ÖBB haben momentan wieder große Sorgen. Die Zahlen für heuer werden nämlich noch roter ausfallen, als sie es ohnehin immer waren. Nicht genug, dass im Inntal die Baukosten expodieren und neuerliche Wertberichtigungen bei den hochriskanten Derivatgeschäften mit der Deutschen Bank anstehen, tun sich weitere finanzielle Abgründe auf. Es sind die Cross-Border-Transaktionen, welche die ÖBB in den USA unterhält. Wie viel Miese da im Zuge der US-Kreditkrise anstehen, getraut man sich bei den ÖBB gar nicht zu sagen. Es scheint nur soviel sicher, dass die Sache wieder einmal ein ordentlicher Griff ins Braune war. [...]
28. Jul. 2008 | #
[...] Eine geniale Idee! Die ÖBB würden sich ganz bestimmt über noch mehr Beamte freuen, die haben ja selber noch nicht genug. Warum aber zur ÖBB und nicht gleich zur Post verschieben (äh, vermitteln)?. Dort könnten sie die Neuzugänge gleich mitentsorgen, wo sie doch schon dabei sind… [...]
11. Nov. 2008 | #
[...] durch nichts begründeten, Pensionistengoodies zu hinterfragen. ZB, warum Pensionisten mit den ÖBB vergünstigt durch die Gegend brausen dürfen und viele Vollzeitbeschäftigte, denen [...]
30. Dez. 2009 | #
[...] aber bei der Einzahl, denn hier und jetzt geht es mir um die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), der wahrscheinlich mit Abstand größten Geldvernichtungsmaschinerie des [...]
28. Mrz. 2010 | #
[...] neu ist, dass die ÖBB ausschließlich von öffentlichen Geldern leben (6,5 Milliarden Euro pro Jahr, das sind ca [...]
18. Sep. 2010 | #
[...] pulverisieren? Richtig, unser staatliches Investmentinstitut (äh – Transportunternehmen) ÖBB. Durch die gewerbsmäßige Steuerhinterziehung – Cross Border Leasing genannt – [...]
19. Nov. 2010 | #