Zufolge einer Umfrage des Fessel-GfK Institutes wissen die Österreicher über Verkehrsdelikte gut bescheid, nehmen es aber selbst nicht so genau, die Vorschriften einzuhalten (veröffentlicht in der Krone).
Beispielsweise können sich 59 % vorstellen können, selbst zu schnell zu fahren, 55 % ohne Freisprecheinrichtung mit dem Handy zu telefonieren und 29 % ohne Sicherheitsgurt zu fahren. Das Fahren mit Licht und die Kinder-Rückhaltevorrichtungen auf Kürzeststrecken im Ortsgebiet, offensichtlich bei der Studie gar nicht berücksichtigt, würden ähnliche Zahlen ergeben.
Schocking! – wie kann so etwas passieren. Hat da etwa die Verkehrspolitik in Österreich versagt? Im gewissen Sinne muss man das mit ja beantworten, denn die genannten Delikte sind genau jene, die immer strittig waren und bei denen der normale Mensche eben keinen Sinn erkennen kann. Na gut, der gelernte Österreicher sieht den eigentlichen Sinn schon (Geldbeschaffung durch Strafen – Tempo 50 in Wien ist hier ein gutes Beispiel), aber der hat mit Verkehrssicherheit recht wenig zu tun ….