Nun haben sie auch in Klagenfurt die „Zeichen der Zeit“ erkannt und Geschwindigkeitsbeschränkungen (ua Temp 30 in der Innenstadt) eingeführt, um die Feinstaubbelastung zu senken.
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen. Wahrscheinlich wissen die Verantwortlichen nicht mehr was sie tun sollen. Deshalb wird halt irgend etwas getan, um sich nicht später Untätigkeit vorwerfen lassen zu müssen. Diese armen Leute – wie müssen die von Angst und Unsicherheit geplagt werden, um so etwas zu verordnen? Hier wird nämlich einer großen Zahl von Menschen etwas aufgezwungen, um einen unsagbar kleinen (wahrscheinlich gar nicht feststellbaren) Erfolg zu erheischen.
Wie auch immer, Klagenfurt – vielleicht auch ganz Kärnten – werde ich in Zukunft wenn möglich ganz meiden …
[...] Dass die Ursache an der großteils herbeigeredeten Feinstaub-Belastung nur zu einem sehr kleinen Teil der PKW-Verkehr ist, hat sich wahrscheinlich noch nicht so herumgesprochen oder wird einfach ignoriert. [...]
28. Mrz. 2006 | #
[...] Obwohl die Feinstaubsaison bereits vorbei ist wird uns in einer beispiellosen Panikmache, auch von Regierungsseite, eingebläut, wie schädlich Feinstaub doch sei und dass wir alle, jetzt vielleicht noch nicht, aber irgendwann einmal durch diesen einen gesundheitlichen Schaden davontragen werden – eventuell, vielleicht, unter Umständen … Auch werden teils lächerliche Maßnahmen ergriffen, um die Feinstaubbelastung zu senken – man denke dabei nur an die Tempolimits in Wien und Klagenfurt. [...]
27. Apr. 2006 | #