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22. Jan. 2006

Wenn es nicht so traurig wäre müsste man lachen. Was Verantwortliche derzeit in Sachen Klimt Bilder von sich geben ist wahrlich haarsträubend.

Wenigstens die Tatsache, dass Österreich das Geld für den Ankauf nicht hat, ist mittlerweile auch zu den Regierungsmitgliedern durchgedrungen. Das sagte zB heute die Ministerin für Unterricht und Kunst, Elisabeth Gehrer. Weiters sagte sie, dass die Bilder irgendwer, der halt Geld hat (Firmen, Banken, Private etc), kaufen möge. Geld aus dem Budget könne nicht gegeben werden. Gleichzeitig sagte sie aber, die Käufer könnten den Preis von der Steuer abschreiben – das wäre dann der Beitrag der Republik.

Eine merkwürdige Ansicht ist das aber! Entweder weiß die Ministerin wirklich nicht (was ich mir nicht vorstellen mag), dass es vollkommen egal ist ob das Geld vom Budget genommen wird oder eben gar nicht erst in das Budget kommt, oder werden die Steuerzahler wieder einmal für ganz blöde gehalten …

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