Manche Menschen haben es nicht leicht im Leben. So auch unser aller Finanzminister, der es trotz intensiver Bemühungen offensichtlich nicht schafft, eine standesgemäße Unterkunft zu finden. Dabei ist er gar nicht so wählerisch – von Bauernhof bis Stadtwohnung würde er alles nehmen.
Wegen dem ins Auge gefassten Bauerhofes in Tirol war er sogar bereit, Bauer (wahrscheinlich nebenberuflich) zu werden. Das hat nicht geklappt, es dürfte dem Minister die sprichwörtliche “Bauernschläue” gefehlt haben. Mir tut das leid, denn dadurch werde ich wohl nicht erfahren, wem der Finanzminister eine Nebentätigkeit melden würde und wer diese genehmigt hätte.
Offensichtlich haben die Tiroler dem Minister das Landleben madig gemacht. Denn nun hat er eine Wohnung in Wien ins Auge gefasst. Und schon wieder sind die unguten Gesellen da, die es mit den Gesetzen immer so genau nehmen, und machen Stunk. Der Finanzminister hat sich für seinen Dachausbau ausgerechnet ein denkmalgeschütztes Haus ausgesucht und nun spießt es sich wieder.
Vielleicht sollten wir ein österreichweites Brainstorming veranstalten, damit für unseren Finanzminister endlich eine Wohnung gefunden werden kann. Der arme Mensch will eine Familie gründen und braucht das Domizil wirklich. Ich wünsche ihm jedenfalls dann ein paar Kinder, damit er auch einmal das harte Leben kennenlernt …
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