Die erbarmungswürden BAWAG-Manager haben es wirklich nicht leicht: Da ist die REFCO-Affaire noch nicht ausgestanden, da bläst ein noch rauherer Wind aus der Karibik herüber.
Wenn man heute in den Medien herumliest, kommt einem das blanke Grauen. Da ist von Geschäften die Rede, die wohl die übelste Form des Kapitalismus darstellen. Dass gerade eine Gewerkschaftsbank ihre Geschäfte so machen muss, wird wohl niemand verstehen. Jetzt wird mir auch klar, warum letztens der Gewerkschaftspräsident nicht so recht wusste, was er sagen soll.
Bei den jetzt aufgetauchten Bawag-Karibik-Verlusten werden Summen so um eine Milliarde Euro genannt. Dagegen nehmen sich die Summen, die seinerzeit von der Bank Burgenland verjankert wurden, ja wie Peanuts aus.
[...] Jedenfalls ist das genau die Bevölkerungsgruppe, bei denen sich die, durch BAWAG-Karibik-Gewerkschaft-REFCO sowieso schon angeschlagene, SPÖ bei der nächsten Nationalratswahl die meisten Stimmen erhofft. Noch so ein paar Kai-Jan-Krainer-Ideen und und die ÖVP braucht gar keinen Wahlkamp mehr machen. Manchmal meint man, die SPÖ hat sich mit der Rolle als Juniorpartner in einer Koalitionsregierung schon abgefunden, Hauptsache sie werden dadurch den “Gusi” los … [...]
28. Mrz. 2006 | #