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18. Mai. 2006

Es war ja eh allgemein vermutet worden, dass Ex-Gewerkschaftspräsident Fritz Verzetnitsch seine Kündigung nicht stillschweigend hinnehmen wird. Jetzt dürfte es fix sein, dass er Klage gegen seinen Arbeitgeber – ÖGB – einbringen wird.

An und für sich wäre das ja eine normale Sache und nicht weiter erwähnenswert, aber als langjähriges Gewerkschaftsmitglied hat Fritz Verzetnisch natürlich Anspruch auf gewerkschaftlichen Rechtschutz.

Ja, und da beißt sich jetzt die Katze in den Schwanz. Nicht nur, dass die Gewerkschaft jetzt die Kosten des Verfahrens gegen sich selbst am Hals hat, jetzt ist es auch ein Erfolg, einen Misserfolg zu haben – ein Sieg von Verzetnisch ist ein Erfolg der Gewerkschaft und gleichzeitig eine Niederlage. Na ja, so ist es halt, wenn man sich selber verklagen muss …

2 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archive » Finanzprokuratur-Forderung an Polizisten schreibt:

    [...] kritikus.at Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … « Klage gegen Arbeitgeber OEGB [...]

    19. Mai. 2006 | #

  2. kritikus.at » Blog Archive » Verzetnischt klagt ÖGB schreibt:

    [...] Überaschung ist es keine, aber jetzt ist es fix: Ex-ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch klagt seinen Ex-Arbeitgeber ÖGB auf Zahlung von 800.000 Euro nach seiner fristlosen Entlassung. [...]

    30. Aug. 2006 | #

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