“Finz-Rückzieher” schreibt “Die Presse” über einen Artikel, der von den Plänen von Finanz-Staatssekretär Alfred Finz über die Aufhebung der Beamten-Pragmatisierung handelt. Darin wird der Staatssekretär zitiert, dass ja der veröffentlichte Entwurf noch “kein Gesetzesentwurf” sondern ein “ein Arbeitspapier von Experten für die Verhandlungen” sei.
Warum er dann ein Arbeitspapier veröffentlicht und dazu sagt, dass die Regelung noch vor der Wahl beschlossen werden soll, hat der Herr Staatssekretär nicht erklärt. Mit der GÖD (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst) hat er noch gar nicht gesprochen – na ja, viel Glück dabei. Dort sitzen nämlich die “schwarzen” Gewerkschafter (seine eigenen Parteifreunde) und der Fritz Neugebauer ist sowieso schon sauer …
“Um es doch noch zu schaffen, schlägt Finz vor, die Besoldungsreform vorerst auszuklammern” schreibt “Die Presse” weiter. Bauernschlau ist er aber schon unser Staatssekretär Alfred Finz: Die ebenfalls seit längerem anstehende Besoldungsreform, die eher positiv für (vor allem) jüngere Beamte sein würde, möchte er auf den St.Nimmerleinstag verschieben – die Pragmatisierungsaufhebung, die ja unbestritten einen Nachteil für die Beamten darstellen wird, sofort durchführen.
Na ja, ein paar Dödel wird der Herr Staatssekretär mit seinen Argumenten schon überzeugen – die Masse der Wähler aber nicht. Und die Wahl kommt eh bald …