Eine Meinung kann man ja haben, aber wenn man Mitglied der EU-Kommission ist, sollte man zuerst gründlich nachdenken, bevor man zu irgendwelchen Themen Stellung nimmt.
Eine Sprecherin der EU-Kommission bestätigte nun, dass man Raucher bei Job-Bewerbungen diskriminieren darf. Damit folgte die Kommission einer Aussage des Beschäftigungskommissars Wladimir Spidla. Der hatte gemeint, es dürfe niemand wegen Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Religion diskriminiert werden. Das Rauchen würde da nicht dazu zählen.
Eine merkwürdige Ansicht hat er da der Herr Wladimir Spidla (und mit ihm die ganze EU-Führung). Jetzt könnten zB folgende Zusätze ohne Konsequenzen in Job-Ausschreibungen stehen:
“Nichtraucher brauchen sich nicht zu bewerben”
“Dicke brauchen sich nicht zu bewerben”
“Hässliche brauchen sich nicht zu bewerben”
“Frauen brauchen sich nicht zu bewerben”
All das ist laut Meinung der EU-Kommission (und natürlich auch von Herrn Wladimir Spidla) gestattet, weil es bei den genannten Diskriminierungen nicht um Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Religion geht. Bravo Herr Spidla – wenn Sie so weitermachen, bekommen Sie vielleicht die Arbeitslosigkeit in der EU auch noch in den Griff …
Herr Wladimir Spidla dürfte dann doch etwas nachgedacht haben. Über eine Sprecherin ließ er verlauten, die EU-Kommission wäre gegen jede Form der Diskriminierung, es gäbe halt nur kein Gesetzt dafür … [Artikel "Standard" ].
Nur schade, dass er nicht vorher nachgedacht hatte, der Herr Spidla. Ein hoher EU-Führer soll eben nicht jeden Unsinn, den irgendwelche Fanatiker vorgeben, nachplappern …
12. Aug. 2006 | #
[...] PS: Eigentlich müsste diese salzburger Regelung sogar gegen die merkwürdige “Diskriminierungsrichtlinie” von Kommissar Vladimir Spidla verstoßen. Hier werden nämlich Menschen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert… [...]
9. Aug. 2007 | #
[...] Erstens würden, wenn der Plan hinhauen würde, aus den 20 Millionen durch Familiennachzug sehr schnell sehr viel mehr werden und diese würden auch großteils bleiben. Denn die zwei Jahre würde man ja verlängern können (Oberdiskriminierer Spidla will sowieso gleich 5 bis 10 Jahre…) und wer würde denn die Leute, die wir selber angeworben hätten, abschieben wollen? [...]
15. Sep. 2007 | #
[...] Hauptsache man setzt ein Zeichen und stellt die missionarischen EU-Gesundheitsapostel, die Zwangsgesundmacher und die Diskriminierer zufrieden. Uns wurde damit wieder einmal vor Augen geführt, worum es der alltagsfaschistischen Gesundheitsfront wirklich geht… [...]
20. Nov. 2007 | #
[...] Den von irgendwelchen Gnaden eingesetzten Extrembürokraten der EU-Kommission kann man vieles vorhalten, dumm sind sie aber nicht. In einer Art Selbsterhaltungstrieb haben sie sehr schnell erkannt, dass Voksabstimmungen über den Reformvertrag großteils in die Hose gehen würden. Sie müssen es ja wissen – sie wissen ja, was sie angerichtet haben (Kyprianou – wurde ja zum Segen Europas bereits entsorgt – und Spidla seien hier nur als Beispiel für viele genannt) . Genau deshalb wurden die Nationalregierungen vorsorglich konditioniert, Volksabstimmungen nicht zuzulassen. [...]
29. Apr. 2008 | #
[...] Vladimir Spidla möchte das erreichen, was der inzwischen entsorgte Neidhammel nicht geschafft hat – ein rauchfreies Europa. Dazu ist eine Richtlinie in Arbeit, wonach Arbeitsplätze künftig zwingend rauchfrei sein müssen. Der nette Herr Spidla, der nichts dabei findet, Raucher zu diskrimieren, gibt sogar zu, dass der Arbeitnehmerschutz nur vorgeschoben wird, um das Rauchen so weit wie möglich zu verbieten. [...]
26. Okt. 2008 | #
[...] Dass Vlad. Spidla gegen Diskriminierung nichts einzuwenden hat, war ja schon bekannt. Bis jetzt waren aber nur die Raucher, suchtgetriebene Minderwertige, sein Ziel… [...]
28. Okt. 2008 | #
[...] Diese sollte sich aber auch nicht darauf ausreden, dass sie ja nur Empfehlungen geben könnte und ansonsten keine Kompetenzen hätte. Sie bräuchte ja nur zum Spidla rübergehen – der hat für alles eine Lösung… [...]
25. Nov. 2008 | #
[...] Bravo, Herr Minister – schön gesprochen! Das ist nämlich genau die Linie vom Diskriminierungskommissar – besser hätte es der Vlad selber nicht ausdrücken können. Und wenn dann auch noch [...]
29. Jan. 2009 | #
[...] (Nachfolgerin von Neidhammel Kyprianou) wird genauso freie Hand haben, wie Oberdiskriminierer Vlad Spidla und die Medienkonzerne mit Three Strikes Out (der jetzige Widerstand des EU-Parlaments wird wohl [...]
6. Mai. 2009 | #
[...] genauso wenig, wie die französische Diskriminierung. Ist ja auch kein Wunder, der Vlad Spidla trat ja auch ganz offen für Diskriminierung ein und außerdem haben sie in Brüssel [...]
17. Aug. 2009 | #
[...] da – zB der gute alte Markos (Neidhammel und Anti-Rauch-Krieger) ist genauso dabei, wie der Vlad (Oberdiskriminierer und Altenbetreuer) oder Franco Frattini (Afrika-Importeur und Kartengenie). [...]
23. Sep. 2010 | #