Der Kurier (online) schreibt heute unter dem Titel “Übergewichtig nimmt überhand”. dass weltweit mehr Leute (über eine Milliarde) an Fettsucht leiden als an Hunger (ca 800.000). Dazu pass vielleicht ganz gut die Studie der Universität Minnosota, wonach sich schlanke Menschen im Durchschnitt um 2 Stunden täglich mehr bewegen als übergewichtige. Bei Ratten wurde herausgefunden, dass übergewichtige Tiere auf einem Botenstoff, welcher im Gehirn zu Bewegung anregt, einfach viel schlechter reagieren.
Übergewicht würde durch die Kombination von zu viel Nahrung und zu wenig Bewegung entstehen, heißt es in der Studie der Minnesota Universität.
Also für diese Erkenntnis wäre eine Studie, die wahrscheinlich einen Haufen Geld gekostet hat, sicherlich nicht notwendig gewesen. Diese Binsenweisheit haben unsere Altvorderen schon seit eh und jeh gewusst. “Ein leerer Sack steht nicht” haben sie dazu gesagt …
[...] Über die weltweit größte Gesundheitsgefahr, die Fettsucht, verliert der kärntner Kammerpräsident kein Wort. Ist auch kein Wunder, das ist nicht so populär. Da müsste man ja auch ein Werbeverbot und monströse Preise auf Schokolade, Cola, Schweinsbraten, Milch, Speisefett etc fordern. Wer würde sich denn das trauen? – Kämmerer Othmar Haas sicher nicht. [...]
31. Aug. 2006 | #