Da soll einer sagen, Politiker hätten im Wahlkampf keine Ideen und würden Themen nur äußerst oberflächlich und unverbindlich ansprechen.
Die FPÖ Kärnten – mit DI Karlheinz Klement – ist da anders und lässt mit einer sehr deutlichen Idee aufhorchen (was die Leute vorher zu sich genommen haben, möchte ich lieber nicht wissen …). Klement meinte allen Ernstes, man solle Müttern, um eine Abtreibung zu verhindern, ihr Kind um 15.000.- € abkaufen und zur Adoption freigeben. Und weil es so schön ist, soll jede Frau sogar mehrmals schwanger werden (unbegrenzt oft) und ihr Kind verkaufen können. Was soll man dazu noch sagen - man kann nur froh sein, dass diese FPÖ ja ohnehin nicht in die Regierung will.
PS: Eigentlich müsste man dem DI Karlheinz Klement ja dankbar sein, denn jetzt scheint der Tiefpunkt errreicht – ich glaube, schlimmer kann es in diesem Wahlkampf nicht mehr werden …
[...] Wahrscheinlich hat die FPÖ auch gar keine Zeit, sich um solche Nebensächlichkeiten, die nur 2,3 Millionen Leute (der größte Teil davon auch Wähler) betreffen, zu kümmern. Sie haben ja schon sehr viel Kraft dabei verbraucht, um als die “echten Freiheitlichen” anerkannt zu werden. Und nicht vergessen darf man dabei die aufwendigen Ideen – wie etwa die “Gebärprämie” – der FPÖ. Wie viele Leute müssen da wohl nachgedacht haben, um auf sowas zu kommen… [...]
22. Sep. 2006 | #