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21. Aug. 2006

Nun will der ORF (über GIS) sogar die Rundfunkgebühr für jeden PC einführen. Da brüstet sich der ORF, ein wirtschftlich gesundes Unternehmen zu sein und kann trotzdem ohne Monopolgebühr nicht leben. Jetzt ist es der PC – was kommt als nächstes, etwa das Handy?

Alleine die Vorgangsweise ist mehr als merkwürdig. Da wird ungefragt etwas bereitgestellt (TV-Streams im Internet) und im Nachhinein dafür eine Gebühr eingehoben; egal ob man diese TV-Streams konsumiert oder nicht. Das wäre ja so, als ob ein Wasseranbieter einfach, ohne die Besitzer zu fragen, in jedes Haus/Wohnung eine Leitung legen und kassieren würde – egal ob Wasser entnommen wird oder nicht. Da ist ja ein aggressiver Inseratenkeiler noch moralischer – bei ihm muss man wenigstens unterschreiben, bevor man abgezockt wird.

Warum Bundeskanzler Schüssel sich damals nicht für die Abschaffung des ORF-Monopols (samt Rundfunkgebühr) eingesetzt hat (Grund genug hätte er alleine schon wegen der einseitigen Berichterstattung im vorausgegangenen Wahlkampf gehabt) ist mir schleierhaft. Er hätte damit für jeden Haushalt ziemlich genau den Betrag einsparen können, den sein Belastungspaket verursacht hatte. Na gut, nach der gerade erfolgten ORF-Wahl wird ihm ja sowieso ein Licht aufgegangen sein – hehehe!

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Avatar schreibt:

    [...] Mitglieder davon. Um hier gegenzusteuern würde es aber genügen, die sich moralisch auf GIS-Niveau befindliche Kirchensteuer zu überdenken. Auf einen Film loszugehen wird da sicher nichts [...]

    14. Jan. 2010 | #

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