Retourkutschen sind momentan gar nicht so selten. Eben erst hat sich Peter Westenthaler über eine solche der ÖVP gegen das BZÖ mokiert, da bereitet der ÖGB bereits die nächste gegen Fritz Verzetnitsch wegen seiner 800.000-Euro-Klage (die der ÖGB gegen sich selbst auch noch finanzieren muss – hehe) vor.
Wer weiß, wie hoch die Schadenersatzklage gegen Verzetnisch wohl werden wird? Es wird halt so sein, dass es sich am Schluss pari ausgeht. Ob wohl Fritz Verzetnisch auch bei der Schadenersatzklage von seinem Ex-Arbeitgeber Anspruch auf gewerkschaftlichen Rechtschutz hat? In dem Fall bliebe der ÖGB nach einem Nullsummenspiel dann immer noch den gewaltigen Gerichts- und Anwaltsgebühren von beiden Prozessen sitzen. Auch eine Möglichkeit, seine Finanzen zu sanieren. Ich bin mir sicher, dass es andere Möglichkeiten gegeben hätte – wahrscheinlich hätte man nur mit Fritz Verzetnitsch sprechen müssen.
Da fällt mir aber noch etwas ein: Wurde nicht berichtet, auch der jetzige ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer hätte eine Haftung unterschrieben. Müsste man von ihm nicht auch Schadenersatz einfordern? Nein sicher nicht, er hat ja nur die Anwesenheitsliste unterschrieben …
[...] und Minister Hundstorfer (wir erinnern uns, das ist der, der eine Milliardenhaftung in der Annahme unterschrieben hat, es wäre eine Anwesenheitsliste… wird auch nicht so schwer umzustimmen gewesen sein [...]
10. Aug. 2010 | #