Unlängst wurde gemeldet, daß die Marktanteile des ORF – TV – auf unter 40 Prozent (genau 39,4 %) gefallen sind. Das heißt dann wohl, dass nur 39,4 Prozent zuschauen, aber 100 Prozent Gebühren zahlen müssen.
Nur mit Monika Lindner wird das nicht zu erklären sein, vielmehr hat sich die Konkurrenz-Situation verändert. Der Neue, Alexander Wrabetz, wird gehörig was zu tun bekommen. Wenn er, wie irgendwo berichtet wurde, wirklich Elfriede Jellinek in sein Team holt, wünsche ich ihm viel Glück – das wird er dann wohl brauchen.
Bei der Gelegenheit würde auch gut tun, das ORF-Monopol (bzw den öffentlich-rechtlichen Status des Senders) zu hinterfragen – zB ob dieses überhaupt noch zeitgemäß ist. Ich sage einmal nein! Wenn der ORF glaubt, ohne Gebühreneinnahmen nicht mehr auskommen zu können, dann soll er halt zu einem echten Pay-TV werden und jene sollen zahlen, die auch sehen wollen (ich würde da wohl dazu gehören). Außerdem müsste dann das Unternehmen nicht die augelutschten Politiker mitschleppen, die sich jetzt in den diversen Gremien tummeln.
Hat nicht Alfred Gusenbauer versprochen, die Österreicher um 500.- Euro zu entlasten? Das wäre dann ja was. Die Aufhebung der ORF-Gebührenpflicht würde jedem Haushalt schon mal rund 250.- Euro bringen - der halbe Weg wäre dadurch schon geschafft. Der ORF würde wohl etwas abschlanken müssen, dann aber wahrscheinlich besser dastehen als jetzt …
[...] PS: Als gelernter Österreicher weiß man jetzt, dass höchstwahrscheinlich bereits eine Erhöhung der ORF - Gebühren (eigentlich ist es ja eine Fernsehgerätesteuer) in Aussicht genommen wurde. Überraschen wird das aber niemanden mehr… [...]
10. Dez. 2006 | #