Während die Nachwehen der Spekulationsgeschäfte der BAWAG und des ÖGB noch nicht ausgestanden sind, will die SPÖ offenbar in noch größerem Ausmaß spekulieren.
Alles, was von dieser Partei im Falle einer Regierungsbeteiligung versprochen wird, kostet immens viel Geld. Nun wurde Alfred Gusenbauer bereits mehrmals gefragt (auch in den Konfrontationsdiskussionen), wie er das alles zu finanzieren gedenkt. Der Chef pflegt auf solche Fragen immer zu antworten, dass er ja die Arbeitslosigkeit kräftig senken und dadurch riesige Summen an Arbeitslosengeld einsparen werde. Mit diesem Geld werde er dann seine Reformen bezahlen.
Gusenbauer vergisst dabei gefließentlich, dass er ja das Geld vorher ausgeben und abwarten muss, was und ob überhaupt etwas hereinkommt (an der Verringerung der Arbeitslosigkeit haben sich schon viele die Zähne ausgebissen). Scheinbar hat die SPÖ hier vor, für ihre Träume mit viel Steuergeld zu spekulieren. Da könnten sie gleich dem Herrn Flöttl ein paar Milliarden für das Karibik-Spiel überlassen – der hätte wahrscheinlich höhere Erfolgsaussichten …