Die Extrembürokraten in der Europäischen Union machen es einem wirklich nicht leicht, ein EU-Befürworter zu bleiben. Jüngster Vorstoß in Sachen Bevormundung von EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou betrifft auch das Bier.
Da sollen nun auch für alle Alkoholprodukte (also auch für Bier und Wein) annähernd die gleichen Unsinnigkeiten eingeführt werden, wie sie für Tabakwaren bereits bestehen – zB Warnhinweise, Werbeverbot und monströse Steuern. Dass das alles nichts bringen wird, sieht man jetzt bereits in Schweden. Die haben dort solche restriktiven Maßnahmen bereits und sie saufen weit mehr, als sonstwo in der EU. Scheinbar dürfte es sich die EU-Kommission zur Hauptaufgabe gemacht haben, die Bürger bürokratisch zu drangsalieren. Und da ist dann Sinnhaftigkeit wohl am allerwenigtsten gefragt.
Der neuerliche Vorstoß hat aber auch was Gutes – dadurch wird nämlich die Unsinnigkeit der EU-Anti-Rauchermaßnahmen (die haben nämlich auch außer einer Bürgerbelästigung überhaupt nichts gebracht) einem größeren Publikum näher gebracht. Vielleich regt sich dann eher Widerstand gegen solche Dummheiten.
Es könnte auch nicht schaden, wenn sich die wahlkämpfenden Parteien einmal zu dem Vorstoß von Markos Kyprianou äußern würden. Da hätten sie dann endlich ein Thema, das wirklich viele Leute interessiert…