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1. Nov. 2006

- schlechte Überschrift! – Das geht ja gar nicht!
Nichts genaues weiß man zwar noch nicht, aber spätestens 2009 soll ein PISA-Test auch für Studenten kommen. Na ja, der ehrenwerte Professor Haider wird schon mitmachen, Minister ist er ja keiner geworden – und dabei hatte er sich bei so vielen Parteien eingeschleimt.

Der ganze Pisa-Zirkus kommt mir so vor, als würde da auch der fiese Professor Kaiser vom Ö3-Gemeinde-Gymnasium seine Finger im Spiel haben. Bei Volksschülern liefert so ein Test vielleicht noch brauchbare Ergebnisse (weil diese ja unvoreingenommen sind). Aber bei Jugendlichen schaut das mit der Objektivität schon nicht mehr so gut aus. Man kann, weil ein negatives Abschneiden für den Schüler keine Konsequenzen haben kann (ist ja alles anonym und somit kann die Gesinnung der “Nieten”, die den Schnitt hinunterdrücken, auch nicht erkannt werden), damit ja gefahrlos dem Schulwesen eins reinwürgen ;) .

Nun ist es aber so, dass Studenten normalerweise politisch eher interessiert sind und auch wissen, was sie wollen. Die wissen zB sehr genau, dass ein negatives Abschneiden für den jeweiligen Unterrichtsminister eine mittlere Katastrophe darstellt. Na ja, die Frau Gehrer ist ja jetzt weg und wir werden sehen. Vielleicht gibts bis dahin ja einen grünen Unterrichtsminister. Ein solcher würde das studentische Pisa-Ergebnis sicher in die Höhe bringen…

 

PS: Ich weiß natürlich, dass obiges “unqualifiziert” ist. Aber so bin ich eben…

8 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Bildungsstandards - Alibihandlung? schreibt:

    [...] Nach einer Studie des Bildungswissenschafters Rudolf Beer bringen die so genannten Bildungsstandards original nichts – keinen besseren Unterricht, keine Beitrag zu einer angstfreien Schule, sie treiben die Qualitätsentwicklung nicht voran, tragen nicht zu mehr Transparenz schulischer Arbeit und Professionalität der Lehrer bei. Also alles nur mit viel TamTam erzeugte warme Luft. Aber vielleicht lässt sich ja der PISA-Haider jetzt was neues einfallen, nachdem er ja nun der SPÖ so nahe steht, dass er sogar als möglicher Unterrichtsminister genannt wird . [...]

    29. Nov. 2006 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Schul-Visionen der Grete Laska schreibt:

    [...] Mag schon sein, dass die Gesamtschule die ultimative Lösung ist. Wer aber ein Kind in einer Hauptschule hatte weiß, was da für Probleme auftauchen werden. ZB ist es nämlich dort nahezu unmöglich von der 2. in die 1. Leistungsstufe zu wechseln. Es müsste den Eltern, die ja bekanntermaßen in Bezug auf ihre Kinder meistens auf rationales Denken gänzlich verzichten, gemeinsam mit anderen Kleinigkeiten erklärt werden müssen, dass es in einer Gesamtschule anders sein würde – viel Glück dabei! Außerdem sind Länder wie Schweden und Finnland, die eine Gesamtschule schon haben und immer als Vorbild herhalten müssen, zwar besser in der PISA-Studie, dafür haben sie eine mehr als doppelt so hohe Jugendarbeitslosigkeit. Das dürften für Grete Laska nur unbedeutende Kleinigkeiten sein – Hauptsache man ist ein Pionier in einer ur-sozialistischen Sache. [...]

    24. Apr. 2007 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Schulexperimente schreibt:

    [...] Die Schulpolitiker – allen voran von Rot und Grün – werden nicht müde, das Ergebnis der unseligen PISA-Studie breitzutreten und schwafeln von Bildungsstandards. Grete Laska von Wien hat sogar schon einen Alleingang angedacht. Wirkliche Verbesserungen für Schüler, Lehrer und Familien fallen den Herrschaft aber nie ein. Seit Jahrzehnten werden schon die Lehrpläne entrümpelt – Ergebnis gleich null. Eine anständige Nachmittagsbetreuung, welche für Eltern (Berufstätigkeit) und auch Schüler (könnten zB die Hausaufgaben in der Schule machen und dabei kompetente Personen um Rat fragen) ist sowieso kein Thema. [...]

    4. Okt. 2007 | #

  4. kritikus.at » Blog Archiv » “Wida” Pisa schreibt:

    [...] Die PISA-Studie 2006 steht kurz vor der Veröffentlichung, aber man weiß dank eines spanischen Blattes schon jetzt wie´s ausgegangen ist. Österreich hat sich verbessert und liegt sogar vor skandinavischen Top-Schulsystem-Ländern wie Schweden und Norwegen [...]

    29. Nov. 2007 | #

  5. kritikus.at » Blog Archiv » “Inflationsbekämpfung” schreibt:

    [...] Etwa meldete sich umgehend der Obmann der Drogendealer, Peter Trinkl, zu Wort. Durch die EU-Maßnahme würden sich die Zigaretten um ca 15 % verteuern. Entweder hat bei dem Herrn PISA kräftig zugeschlagen oder er mogelt. Richtig gerechnet kann er jedenfalls nicht haben, wenn er von einer 6 Prozent Steuererhöhung auf eine 15-prozentige Erhöhung des Endpreises kommt. Anscheinend sind die Zeiten längst vorbei, wo die Trafikanten als Partner der Raucher angesehen werden konnten… [...]

    1. Aug. 2008 | #

  6. kritikus.at » Blog Archiv » Schulflüsterer schreibt:

    [...] Mit PISA hat der Schulstudienhype begonnen, dann folgte PIRLS und nun ist TIMSS dran gewesen. Als erster Versteher und Besserwisser hat sich der PISA-Haider hervorgetan und wollte durch Schlechtreden von Schulen und Lehrern (natürlich hat er das pc im Umweg über das Schulsystem getan) unbedingt Minister werden. Er ist mit seinem Vorhaben – Ministerwerdung - gescheitert, und das ist gut so… [...]

    16. Dez. 2008 | #

  7. kritikus.at » Es ist nur die Luft - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] Lehrer noch dumme oder für den Test unmotivierte Schüler sind schuld an den schlechten PISA-Ergebnissen – nein, es ist die Luft in den Klassen. Abgestandene, mit Feinstaub (oh Gott!) [...]

    6. Feb. 2011 | #

  8. kritikus.at » Mann, ist die gut - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] dem überschaubaren Abschneiden Österreichs bei den diversen PISA-Studien (von denen ich sowieso nichts halte) ist den “Fortschrittlichen” im Lande sonnenklar, dass etwas getan werden [...]

    28. Nov. 2011 | #

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