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3. Nov. 2006

In Österreich gibt es 4.000 Vorstände und Prüfer von eigennützigen (=gemeinschädlichen) Privatstiftungen (vgl. Presse vom 2.11.2006, Steuerprofessor Doralt).

Jedesmal also, wenn irgendwer daran gehen möchte, diese Steuerzuckerberge etwas zu entsüßen, schreien diese 4.000 Rechtsanwälte und Steuerberater laut auf.

Mit Stiftungen sparen sich gewisse reiche Leute sehr viel Steuergeld. Arme Leute könnte grundsätzlich auch eine Stiftung gründen (und wären so dann wieder nicht benachteiligt). Die Gründung zahlt sich aber erst ab einem gewissen Vermögen aus. Davor sind die Verwaltungskosten doch wieder nicht so klein.

Ich finde das nicht in Ordnung. Das Steuerrecht sollte alle gleich behandeln und nicht die Reichen begünstigen.

2 Kommentare »

  1. kritikus schreibt:

    RGB-Koalition hätte es ja in der Hand, gegen das Stiftungsunwesen etwas zu tun – die bösen Schwarzen sind da ja eh nicht dabei ;)

    3. Nov. 2006 | #

  2. kainrath schreibt:

    Seit Jahrhunderten werden nur wir, die “kleinen Untertanen” von den Herrschenden abgezockt. Warum sollten die das ändern??? Solange es im Zuge der Neuwahlen keine Instanz gibt, die die “Herrschenden” zur Verantwortung ziehen, für abgelaufene Perioden, wird sich da nichts ändern. Darum sind unsere derzeitigen Demokratien meines Erachtens nur “quasi-Demokratien”. Und eine der beliebtesten Taktiken unserer Herrscher, wer auch immer am Steuerad steht, ist es nun mal, uns mit Überlebensproblemen kämpfen zu lassen, damit wir ihnen oben nichts dreinreden oder?

    13. Mrz. 2007 | #

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