Nichts von der Wenderegierung sondern vom VERKEHR (und der Sprache):
Die Oberösterreicher stellen an der Westautobahn nicht, wie es denglisch/engleutsch heißen müsste, “Traffic Swit(s)ch Over Boards” auf sondern ganz biedere deutsche “WENDETAFELN” -
zu gewissen Hauptverkehrszeiten schalten die Verkehrszeichen von selbst eine 100er-Beschränkung hoch.
Nach der “Section Control” für Streckenradar, der “Black Box” für “Fahrtenschreiber”, dem “DOnau(!) River Information System DORIS” für “Donauschiffverkehrsüberwachung”, dem “Road-Pricing” für “Maut”, dem “Twin-City-Liner” statt “Zwei-Städte-Flitzer” beweisen die Oberösterreicher Mut zur Einfachkeit.
Von pauli |
Kommentare (1)
Diese Wendetafeln sind wahrscheinlich nicht zufällig aufgestellt. Das dürfte auch eine Geschäftssache sein.
Jeder Polizist weiß ja, dass die “Geschäfte” am besten gehen, wenn man die Situation verändert (zB ein Haltevorbot von der einen auf die andere Straßenseite verlegt) – die “Einnahmen” vervielfachen sich, weil der Mensch halt ein Gewohnheitstier ist.
Solche Wendetafeln sind da noch viel wirksamer, als das beschriebene Beispiel mit dem Halteverbot. Ein solches kann man nämlich nicht dauernd hin- und hertauschen. Eine Wendetafel kann man umschalten wie man will. Wenn die “Geschäfte” schlechter gehen, dann wird halt einfach 3 Wochen 130 belassen – dann wird´s schon wieder…
15. Nov. 2006 | #