Als Ursache für Herz/Kreislauf-Erkrankungen wird immer das Rauchen genannt. Freilich gibt es auch noch andere Ursachen, aber die werden, dem Zeitgeist folgend – wenn überhaupt – dann nur sehr diskret erwähnt.
Deshalb war ich erstaunt, auf ORF.at folgendes zu lesen: “Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen haben nach Darstellung des Psychologen Jochen Jordan ein ebenso hohes Herzinfarktrisiko wie Raucher.”
Das ist deshalb erwähnenswert, weil es zeigt, wie einseitig die Einführer des Allgemeinen Rauchverbotes in Lokalen - Gabi Burgstaller und Maria Rauch Kallat - argumentieren. Wenn nämlich das Rauchverbot kommt wird gewiss eine Anzahl von Rauchern in der einen oder anderen Form depressiv werden und die haben dann das Risiko x2. Ich habe immer gedacht, die Gesundheitspolitiker sind für die Gesundheit aller da. Scheint als ob ich mich geirrt hätte
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Mir wird generell immer zu schnell etwas als Ursache für eine Krankheit genannt. Dass der Boulevard das so macht ist nicht verwunderlich, Gesundheitspolitiker sollten aber hin und wieder nachdenken und sich nicht nur durch den Zeitgeist zu (meist übereilten) Maßnahmen leiten lassen.
“Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen und uns auf dem Weg der Wahrheit zurückzubringen.” – Dr Edward Bach.
In diesem Sinne sind die Erkenntnisse von Prof. Dr. Jordan keine so große Überraschung…