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28. Nov. 2006

Welch grandiose Leistung des Erfindergeistes, ein “Segen” für die Menschheit - manche werden ins schwärmen kommen. Da wurde gerade von der Firma Samsung in Zusammenarbeit mit der Korea University im Auftrag der koreanischen Regierung ein autonomer Kampfroboter für den Grenzschutz entwickelt. Die Maschine erkennt Freund/Feind mit einem Muster- und Stimmerkennungssystem und handelt vollautomatisch.

Die Wächter-Maschine kann mit Kampfgas (Tränengas), Gummigeschossen bis hin zum leichten Maschinengewehr (Anm. Nato-Kaliber 7,65×51 oder 223 Remington) bewaffnet werden. Na ja, ist ja doch ganz human, der kleine Racker. Sie hätten ja auch 2cm-Vierlingskanonen oder Granatwerfer nehmen können…

Die Vorteile der elektronischen Wächtermaschine liegen auf der Hand. Maschinen müssen für ihren Job nicht ausgebildet werden, sie werden nicht müde, brauchen weder Pause noch Ablöse und sind problemlos rund um die Uhr im Einsatz. Der größte vorteil gegenüber menschlichen Wächtern ist aber wohl, dass sie nicht lange rumseiern und überlegen, bevor sie abdrücken.

Die Erzeugerfirma ließ bereits anklingen, dass die Entwicklung nicht nur dem Militär vorbehalten sein wird, sondern weltweit Sicherheitsfirmen angeboten werden wird. Der wirtschaftliche Erfolg ist da vorprogrammiert. Kolumbianische Drogenbarone werden sich und ihre Labors wohl als erstes “schützen”, dann die Mafia, diverse Schutzgeldfirmen (Security-Firmen) usw – der Markt ist riesengroß.

StarWars und Matrix lassen grüßen. Der Termin 2029 für die Übernahme der Macht durch die Maschinen wird wohl nicht mehr zu halten sein – es wird vordatiert werden müssen. Möge die Macht mit uns ein…

 

PS: Nachrichten aus dem Jahr 2015:
In den letzten Monaten wurde am Termianl 5 des Vieanna Airport vom weltweit vernetzten AuSST3 (Automatic Sucure System  Terminator der 3.Generation) täglich bis zu 10 Terroristen neutralisiert. Was anfänglich als großer Erfolg des Systems gefeiert wurde, stellte sich nun als kleiner Irrtum heraus. Es war irrtümlich statt der Datenbank mit den biometrischen Merkmalen von Terroristen jene mit den Dissidenten eingespielt worden. Ansonsten funktioniert das System aber hervorragend…

 

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Wanted - Personen-Suchmaschine schreibt:

    [...] Wie auch immer – die Polizeien der ganzen Welt werden sich freuen. So ein mächtiges Instrument hätten sie von ihren Dienstherren gewiss nie in die Hand bekommen… PS: Da fällt mir wieder der kürzlich erfundene, vollautomatische Kampfroboter aus Südkorea ein. Mit der Technik der neuen Suchmaschine ausgestattet, könnte der sogar noch vollautomatischer werden [...]

    7. Aug. 2007 | #

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