Jeden Tag liest man irgendwo, dass unnötig Geld - natürlich nicht das eigene – ausgegeben wird. Die wiener Stadträtin Sonja Wehsely will die Stadt umschildern – Gender Mainstreaming ist dzt nunmal ein “Must-Have”.
Die Schilder sind ja auch sowas von männlich, das muss was geschehen – sie müssen so schnell wie möglich verweiblicht werden. Wenn man weiß, welche Schilderinflation in letzter Zeit um sich gegriffen hat (zB muss nun schon nahezu jede Tür durch ein grünes Schild mit Pfeil und Läufer – ok bald Läuferin – gekennzeichnet werden, damit sie auch als Tür erkannt wird
), der weiß, was für Kosten da auf die Stadt zukommen werden. Auch Probleme könnten sich ergeben. Werden nun Männlich und Weiblein 1:1 bei der Umtafelaktion berücksichtigt oder werden die Weiblein bevorzugt, weil sie ja sonst wo benachteiligt werden? Da sind wohl noch einige (unnötige) Diskussionen erforderlich.
Das Pech ist nur, dass die Verkehrsschilder – wovon es ja auch nicht zu wenige gibt – von der Stadt Wien nicht verweiblicht werden können. Die StVO ist ja Bundessache und so kann wohl nicht die ganze Stadt umgetafelt werden. Wieder nur eine halbe Sache also
.
Leicht hat es die Stadträtin Sonja Wehsely aber auch so nicht. Ihr haben sie lauter solche Resorts zugebeutelt, wo man eigentlich nur ins Fettnäpfchen treten kann (zB hätten ihre letzten Immigrationsaussagen einem Burschenschafter vom rechten Rand der FPÖ zur Ehre gereicht). Die wichtigen Entscheidungen treffen andere. Ist sie etwa nur eine Quotenfrau in der Wiener Stadtregierung und die Schilder-Sache nur eine weitere (teure) Beschäftigungstherapie?
Hey, die Frau sollte man als Taferl-Expertin nach Kärnten versetzen!
14. Dez. 2006 | #
Ich glaube, der südliche Tafelmeister würde wohl keine Expertin zulassen – es kann nur einen geben…
14. Dez. 2006 | #