Traurig aber wahr, sie haben sich wirklich geeinigt. Das allgemeine Rauchverbot ist zwar einstweilen nur eine Grundsatzabsicht und es sind noch keine Details bekannt (die wissen sie wahrscheinlich selber noch nicht), aber Gutes lässt die Einigung wohl nicht erwarten.
Ein Grundsatz ist es wahrlich. Man fühlte sich offenbar bemüssigt, jemanden der sich freiwillig und ohne jeglichen Zwang einer Gefahr aussetzt, eben vor dieser Gefahr zu schützen. Ginge man diesen Weg konsequent weiter, dann müsste man beispielsweise auch einen Freibadbetreiber anhalten, seine Gäste mit Sonnenschutzfaktor 60 (zumindest, weil man weiß ja nie wie lange sie in der Sonne liegen werden) einzureiben, oder einen Diskothekenbesitzer verpflichten, dass er an seine Gäste Gehörschützer verteilt und darauf achtet, dass diese niemand abnimmt, so lange die Musik spielt.
Die Akteure der Nichtraucherfront werden sich jetzt auch freuen – mit fixen, restriktiven Regeln kann man dann endlich nach Herzenslust klagen (einzelne Raucher und/oder Wirte) – so wie im rauchfreien Amerika.
Na gut, man wird sehen, was am Ende wirklich herauskommt. Jedenfalls sind zwei Parteien, jene von Gabi Burgstaller und jene von Maria Rauch Kallat, für den künftigen Schlamassel verantwortlich. Ich wünsche mir jetzt auch, dass die Verhandlungen noch scheitern. Bei eventuellen Neuwahlen werden Raucher wissen, wer keine Schuld auf sich geladen hat … Strache für King! (nein, diesmal ohne Smilie…)