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31. Jan. 2007

Mir war es ja schon immer klar, dass beim gegenwärtigen Antiraucherhype Tatsachen falsch dargestellt bzw Halbwahrheiten (oder gar Unwahrheiten) verbreitet werden. Nun schreibt Professor Beda M. Stadler, Universität Bern, Direktor des Instituts für Immunologie, im Standard einen Kommentar zum Thema, der wirklich lesenswert ist.

Laut Prof. Stadler wurden und werden seit dem Start der Kampagne gegen das Passivrauchen  (USA 1993) Tatsachen bewusst verdreht. Hier ein Auszug aus dem Standard-Artikel:

“Nimmt man die Resultate dieser Studie ernst, ist das relative Risiko für Passivraucher, an Lungenkrebs zu sterben, gar ein Viertel geringer als für Nichtraucher.
Der Leiter der amerikanischen Gesundheitsbehörde zitiert diese Studie trotzdem hemmungslos, weil die Autoren behaupten, ein “kleiner” Effekt durch Passivrauchen könnte dennoch vorhanden sein, obwohl sie dazu keine Daten haben. Erstaunlich.”

In dem Zusammenhang ist es auch interessant, die Postings im Forum unter dem Artikel zu lesen. Beispielsweise kommt dort die Rede auf die angeblichen 79000 Passivrauch-Toten in der EU jährlich. Dazu schreibt ein Benutzer mit dem Nick ad vocem folgendes:

30.01.2007 22:08 – “Auf einen ersten raschen Blick scheint sie auf einen einzigen Beitrag zurückzugehen, nämlich auf Jamrozik K.: An estimate of deaths attributable to passive smoking in Europe. In: Smoke free Partnership. Lifting the smokescreen: 10 reasons for a smoke free Europe. Brussels, ERSJ Ltd, 2006; pp. 17–41
Dieser Artikel zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass er in keinem bekannten Journal publiziert und quasi nicht zitiert wurde, was in der scientific community zumindest schon mal als fragwürdig angesehen wird.
Wenn es eine derart fundamentale Erkenntnis ist, dann würde man anderes erwarten!

30.01.2007 22:58 – “Ich habe mal die wesentlichen Datenbanken mit citation indexing angeschaut mit dem Ergebnis, dass der genannte Artikel in der wissenschaftlichen Welt schlichtweg inexistenz zu sein scheint!
Was insofern nicht verwunderlich ist, weil er ja bloß ein einziges Mal publiziert wurde. Und das in einem – sagenwirmal vorsichtig – nicht soooo bekannten Medium!
Was jedoch umso mehr überrascht ist, dass die Kommission dennoch nicht müde wird, auf die Zahl 79.000 hinzuweisen und eine schlichte Google-Suche zu einer unüberschaubaren Liste an Quellen führt, die diese Zahl unhinterfragt als Tatsache hinstellen!”

 

Natürlich geht jetzt gleich das Geheul gegen Prof. Stadler los. Er sei doch Immunologe und kein Krebsspezialist und, Gott steh uns bei, ein Raucher. Es dürfte jedoch klar sein, dass er als Immunologe besser Statistiken und Studien lesen kann, wie beispielsweise ein Finanzexperte aus Zypern (Markos Kyprianou) :) .

30. Jan. 2007

Er hat sich wieder bemerkbar gemacht, der EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou. Diesmal präsentiert er ein “Grünbuch” zur Eindämmung des Rauchens oder wie es viele sehen, zur Unterdrückung der Raucher.

Der Mann dürfte für die Freiheit der eigenen Entscheidung des Einzelnen nicht viel übrig haben. Oder ist es doch nur der Neid? Laut ORF-Meldung soll der Kommissar früher selbst “schwerer Raucher” gewesen sein. Obacht, das sind die Schlimmsten – deren Meinung ist sehr oft von Neid getragen (“Ich kann/darf/will/soll nicht Rauchen, darum sollen es gefälligst die anderen auch nicht mehr können)! Laut www.europa-digital.de/ soll Kyprianou kein “Missionar” sein, aber “den Verbraucher erziehen” wollen. Aha, jetzt wissen wir es. Aber wie soll das zusammen gehen? Was macht ein Missionar sonst als andere Leute, oft gegen deren Willen, zu erziehen?

Nun fordert er mit seinem “Grünbuch” (warum heißt es eigentlich nicht “Weißbuch” oder “Teerbuch” etc ? ;) ), dass alle Staaten der EU totale Rauchverbote erlassen sollen. Ob sie wollen oder nicht – basta. Wahrscheinlich wird der gute Markos dabei von den Ländern angetrieben, die das Totalverbot in vorauseilendem Gehorsam bereits eingeführt haben. Jetzt dürfte es denen schön langsam dämmern, dass es ein Schuss ins eigene Knie war und die gloreichen Erfolgsstatistiken größtenteils getürkt sind. Natürlich muss man dann dafür eintreten, dass diesen gleichen Fehler alle machen. Dann fällt nämlich der eigene nicht mehr so auf ;) .

Wir werden sehen, ob unsere Politiker es wagen werden, den Extrembürokraten auch einmal entgegenzutreten. Das Thema Rauchverbot  wäre eine Gelegenheit dazu. Na ja, viel Hoffnung habe ich ja selber nicht…

Jedenfalls aber fügen Leute wie Markos Kyprianou der EU großen Schaden zu. In Ermangelung von sinnvollen Aufgaben (wichtige Sachen werden ja von den Regierungen entschieden) produzieren sie nur Unfrieden und ausufernde Bürokratie, um uns dann einreden zu wollen (großteils mit gekauften Studien und Statistiken), wie gut ihre “Ideen” doch waren. Vielleicht setzt sich irgendwann wieder die Vernunft durch und diese Leute werden “geteert und gefedert” (soll heißen mit Schimpf und Schande) aus Brüssel gejagt. Ansonsten sind das die Totengräber der EU, weil sie nicht müde werden, immer mehr Leute gegen die Union aufzubringen…

30. Jan. 2007

Für verhältnismäßigen Kleinkram wie Studiengebühren betreten die Studenten die Straßen.
Nun schlägt Herr Minister Buchinger vor, die Vermögenssteuer für Vermögen über 500.000 Euro wieder einzuführen.
Wo sind die Studenten?
Die Steuer bevorteilte die Leistungswilligen und Armen, da Leistung ent- und reiches Nichtstun belastet wird. Leistung wird derzeit zwischen 30 und 50% besteuert (somit gehemmt). Bloßes Besitzen ist dagegen kostenlos.

So oft quaseln Frau Blaha usw von Gesellschaftspolitik. Hier und jetzt wäre es möglich, etwas zu bewirken.

29. Jan. 2007

“Weniger Kindergeld für rauchende Schwangere” ist der neue Schlachtruf des Gesundheitslandesrates Johann Bacher der ÖVP Steiermark. Er will allen Ernstes werdenden Müttern, die hie und da eine Zigarette rauchen, das Kindergeld kürzen.

Freilich hat der nette Herr Gesundheitslandesrat noch keine Details genannt, aber die Idee an sich ist schon “strafbar”. Nicht nur, dass ein derartiger Zwang nichts nützt (wer unvernünftig genug ist, als werdende Mutter zu rauchen, den hält in letzter Konsequenz auch eine Kindergeldkürzung nicht davon ab), wird eine derartige Regelung wohl nicht vollziehbar sein. Wer soll denn feststellen, wer ein paar Zigaretten geraucht hat und wer nicht? Der Hausarzt etwa? Der würde sich ganz besonders bemühen, objektiv zu sein, um nicht seine “Kundinnen” zu vergraulen ;) .

Aber das alles kümmert den Landesrat Johann Bacher aus der Steiermark ja nicht. Mit solchen unbedeuten Kleinigkeiten kann sich ja so ein hochgeistiger Ideenfinder nicht auch noch herumschlagen. Hauptsache die Schwarzen können den steirischen Roten in Sachen Raucherkrieg auch eine politische Selbstdarstellung entgegen halten.

Merkwürdig bei der Sache ist, dass hier gerade die steirischen Grünen dagegen sind (obwohl gerade die Grünen in meinem Empfinden die stärksten Rauchergegner sind). Die Begründung der Klubobfrau der Grünen im steirischen Landtag, Ingrid Lechner-Sonnek, ist allerdings an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Die gute Frau meinte nämlich, dass rauchende Väter munter weiterrauchen könnten, während Frauen, die Rauchen, das Kindergeld gekürzt werde. Wahrscheinlich fordert sie auch bald eine Quotenregelung, wonach zumindest die Hälfte der Kinder von Männern ausgetragen werden muss :) .

Die Grüne Ablehnung des unsinnigen ÖVP-Vorschlages ist ein Paradebeispiel dafür, dass man auch aus den falschen Motiven das Richtige machen kann…

27. Jan. 2007

Belgien – 2007: Im Vesaliusinstitut in Ostende müssen Schüler, die rauchen, einen Anstecker mit einer grauslich schwarzen Raucherlunge und der Aufschrift: “So dürfen meine Lungen aussehen” tragen.

Claudine Lesaffre, die Direktorin der Schule, begründet diesen **** (hier fehlen mir die Worte) Schritt damit, dass die Schüler dadurch zum Nachdenken angeregt werden sollen. Nachdenken sollte aber vielmehr die Frau Direktor. Es hat nämlich schon einmal eine Zeit gegeben, wo Menschen verpflichtet wurden, einen Anstecker zu tragen – damals war es ein Stern.

Ob die Frau Direktor Lesaffre sich wohl vorstellen kann, was sie jungen Leuten mit dieser Kennzeichnungspflicht antut (einen Verbrecher derart an den Pranger zu stellen würde gegen die Menschenrechte verstoßen)? “Es sind ja nur Raucher – minderwertige Menschen halt” wird sich die Gute wohl gedacht haben. Eine hochqualifizierte, herrvorragende Pädagogin – die weiß, wo´s lang geht… 

In Belgien muss in solchen Dingen wohl mehr tolleriert (ist eigentlich kaum zu glauben, wenn man an das Verhalten des oberlehrermoralischen ehemaligen Außenministers Louis Michel bei den EU-Sanktionen gegen Österreich denkt) werden, wenn man bedenkt, was zB bei uns für ein Zirkus gemacht wird, wenn jemand, der eigenartig angezogen ist, drei Bier bestellt… :)

26. Jan. 2007

Der Orf (Science) berichtet über eine Möglichkeit, sich das Rauchen ganz leicht abzugewöhnen. Wissenschaftler hätten die “Achillesferse der Nikotinsucht entdeckt”.

Demnach hätten “Wissenschaftler um Antoine Bechara von der University of Iowa und Hanna Damasio von der University of Southern California” herausgefunden, das man durch eine (bewusst herbeigeführte) Verletzung eines kleinen Teils der Großhirnrinde, der Inselrinde, ganz leicht vom Rauchen aufhören könne. Mit so einer Hirnverletzung scheine es, dass das “Verlangen nach Glimmstängeln” ausbleiben würde.

Aber so neu ist so etwas doch gar nicht. Im früheren Russland haben sie ja auch die Leute, die nicht ins System gepasst haben, in Psychiatrien gesteckt und ihnen die Schädel aufgestemmt. Danach waren sie zwar nur mehr dämmrige Halbidioten, aber angepasst waren sie. In der Nazizeit sollen sie auch ganz gut in derartiger Hirnchirurgie gewesen sein. Man hatte geglaubt, diese Zeiten wären ein für allemal vorbei. Das scheint ein Irrtum gewesen zu sein.

Wissen solche Wissenschaftler wirklich nicht mehr, was sie erfinden sollen? Gegen diese Leute war ja Dr Frankenstein noch ein Menschenfreund…

 

PS: Die Jeglichenrauchverhinderer werden sich wahrscheinlich freuen. Da braucht man dann ein allgemeines Rauchverbot ja gar nicht mehr. Man muss nur mehr ein paar Millionen Schädel aufbohren und gelöst ist das Problem.

26. Jan. 2007

Mich dünkt, der ÖVP-Minister selbst – zumindest aber Leute aus seiner Riege – hatten gegen die peinlichen Bilder aus Straches “Kindheit” gewettert, Strache möge zurücktreten usw.
Ist es Zufall? Wohl kaum!
Wenn man den Obmann der anderen Partei angreift, schießen dessen Mannen zurück, und wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
Platter ist Schauspiel des “schmutzigen Gegenangriffs” der Blauen.
Der Vorwurf, er hätte vor Jahren bei einer Heeresveranstaltung bewusst auf ein Bild des Finanzministers geschossen, scheint lächerlich, aber doch geeignet, sein Ansehen herabzuwürdigen.
Man merke: Je mehr sich Leute aufführen, es gibt immer wieder peinliche Bilder aufzudecken. Hätte etwa Alfred Gusenbauer über Strache gewettert, wäre womöglich ein Gusi-Bild “Gusi in Badehose am Strand von Palermo” oder womöglich noch eines aus seiner berühmten Sandkiste aufgetaucht…

25. Jan. 2007

Es ist himmelschreiend, was uns die bauernschlauen Geschäftemacher der Gesundheitsfraktion einreden wollen. Jetzt wurde eine Studie präsentiert, wonach jeder vierte Österreicher (25 %) an der Lungenkrankheit COPD leiden würde. Na habedere, ein bisschen dick aufgetragen haben sie jetzt aber schon, die Antirauchkrieger.

Zunächst sollte man sich als neutraler Beobachter (der ich in dieser Sache nicht bin) immer ansehen, woher eine Studie kommt. Diese hier wurde angeblich von der Salzburger Universitätsklinik für Pneumologie unter der Leitung von Professor Michael Studnicka erschaffen. Aha, Salzburg also! Ist das nicht die Provinz der walkürischen Antirauchkriegerin Gabi Burgstaller? Prof Studnicka, selber im Raucherabwehrkampf fanatisch engagiert, ist zusätzlich (wie jeder im Gesundheitsbereich Tätige) von der Landeshauptfrau abhängig. Und jetzt wollen sie uns einreden, dass das eine unvoreingenommene, rein wissenschaftlich erstellte Studie wäre. Für wie blöd halten diese Leute die Österreicher eigentlich?

Außerdem müssten einem, so die Studie nur annähernd stimmt, täglich haufenweise Lungenkranke über den Weg laufen. Interessanterweise ist das aber nicht der Fall. Ich persönlich kenne überhaupt niemanden, der diese Krankheit hat.

Laut Wikipedia ist COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Krankheiten, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind. In erster Linie seien die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem zu nennen. Nun ist schon klar, dass Rauchen ungesund ist und neben anderen Krankheiten auch COPD fördern kann. Aber das Rauchen als alleinige Ursache von COPD hinzustellen, wie es Prof Michael Studnick “wissenschaftlich” durchklingen lässt, ist schon ein starkes Stück.

Außerdem hat der Professor in seinem Eifer noch vergessen, zu erklären, warum die Anzahl der COPD-Erkrankungen trotz stagnierendem Zigarettenkonsums so stark ansteigt, obwohl doch das Rauchen (Passivrauchen) seiner Meinung nach die Ursache der Erkrankung ist….

Früher sind wir durch Asbest gestorben, später an Hautkrebs und jetzt eben an Passivrauchen. Habe ich was vergessen? ;)

24. Jan. 2007

Maria Berger, die neue Justizministerin, fordert härtere Strafen, insbesonders für Sexualdelikte. Zumindest die “Law an Order – Fraktion” wird darüber nicht unglücklich sein.

Leider ist es aber so, dass höhere Strafen für Sexualdelikte das Leben in Österreich wahrscheinlich nicht sicherer machen. Die Strafen sind jetzt schon ziemlich hoch und es wird gerade in diesem Bereich ziemlich viel Unrecht produziert. Wird nämlich ein Mann von einer Frau der Vergewaltigung oder einer sexuellen Nötigung beschuldigt, dann ist es schier unmöglich, seine Unschuld zu beweisen. Meist steht Aussage gegen Aussage und eine Unschuldsvermutung scheint hier ja nicht zu gelten. Es gäbe auch sonst noch einige Gründe zum Nachdenken im Sexualstrafrecht – Stichwort “Tailandurlaube” – aber höhere Strafen sind halt populärer…

Bevor man im Justizministerium an höhere Strafen denkt, sollte man aber eventuell dafür sorgen, dass der bestehende Strafrahmen (der ja bei uns so niedrig gar nicht ist) ausgenutzt wird und nicht, wenn überhaupt, nur immer die Mindeststrafe verhängt wird. Wenn ich schreibe “wenn Überhaupt”, dann meine ich damit, dass die überwältigende Teil der Delikte eingestellt wird und es zu überhaupt keiner Bestrafung kommt. Wenn man heute mit 1,6 Promille ein Fahrzeug lenkt (ohne Unfall, Gefährdung oder sonstige Übertretung), sind die Folgen weit schwerwiegender, als wenn man nächtens im Suff wahllos einen Passanten niederschlägt und verletzt. Und das obwohl (oder sollte man sagen “weil”?) ersteres nur eine Verwaltungsübertretung ist.

Das Ganze wird aber mit 1.1.2008 noch schlimmer. Da tritt nämlich die neue Strafprozessordnung in Kraft. Diese enthält eine Reihe von bindenden Formvorschriften und Fristen, wodurch bei einer Menge von Straftätern eine Verurteilung wegen (behaupteter) Formalfehler unmöglich sein wird. Diese Formfallen für Exekutive und Staatsanwälte scheinen nur den Grund zu haben, den Verteitigern der Rechtsbrecher bessere Chancen einzuräumen. Es wird nämlich ein falsches oder nicht gesagtes Wort eines Polizisten genügen, um einen Sexualstraftäter frei zu bekommen (ob schuldig oder nicht wird überhaupt nicht relevant sein). Die Justizministerin kann sich dann ihre höheren Strafen wahrscheinlich wohl auch an den Hut stecken.

Positives wird die Strafprozessreform aber auch bringen. Unsere Polizei darf dann nämlich endlich die Vorgaben amerikanischer Kriminalfilme einhalten. “Lies ihm seine Rechte vor!” wird es dann auch bei uns zu heißen haben…

23. Jan. 2007

Die Grazer Opernredoute ist das gesellschaftliche Ereignis in der Steiermark. Hier treffen sich alle, die in der Steiermark Rang und Namen hat. Wirklich alle? – Nein, nicht ganz – der Landeshauptmann Franz Voves wird fehlen.

Wie das denn? In keinem anderen Bundesland könnte eine solche Veranstaltung ohne Besuch des Landeshauptmannes ablaufen! Das muss doch einen Grund haben. Man munkelt, dass auch Bundeskanzler Alfred Gusenbauer kommen könnte – es wäre das erste Mal, dass ein Bundeskanzler an diesem Ball teilnimmt.

Der SPÖ-Kontrahent aus Wien ist scheinbar aber nicht der Grund für das Ausbleiben des Landeshauptmannes. Franz Voves hat nur keine Zeit. Er muss genau zu der Zeit einen Feuerwehrball in Trofaiach besuchen. Na klar, das ist sicher wichtiger. Ob er wohl die Feuerwehrbälle aller steirischen Kleinstädte besuchen muss? :)

Genauso gut hätte Franz Voves dem Kanzler das Götzzitat ausrichten lassen können, es würde keinen Unterschied machen…

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