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14. Jan. 2007

Es ist nicht immer lustig, was das BZÖ – allen voran Ing Peter Westenthaler – zuweilen vorschlägt. Beim neuesten Ansinnen, Wahlversprechen einklagbar zu machen, kann einem aber doch ein Schmunzeln auskommen.

Ist schon klar, diverse Wahlversprechen sind lästig und es ist niemals sehr wahrscheinlich, dass sie auch eingehalten werden. Darum sollte ein mündiger Wähler seine Entscheidung nicht nur auf das im Wahlkampf Gesagte gründen. Aber wie soll der Westenthaler-Vorschlag denn funktionieren? So etwas haben sie ja nicht einmal in Amerika, dem Land, welches so frei ist, dass jeder jeden jederzeit verklagen kann :) .

Laut Westenthaler sollte es so sein, dass “schuldige” Politiker zu Pönalezahlungen oder zu sozialer Arbeit (wie originell ;) ) verdonnert werden. Natürlich spekuliert Westi hier damit, dass er wohl nie Gefahr laufen würde, den Wahrheitsbeweis für seine Versprechen antreten zu müssen. Es wären ja wohl nur die Regierungsparteien gefährdet. Dass die Prozesse infolge schwammiger Wahlversprechen und ebensolcher Einlösungen endlos wären, scheint ihn nicht zu interessieren. Hauptsache es ist eine Chance da, dass “Krone” und “Österreich” das Geschwafel aufgreifen.

Es wäre auch die Frage zu stellen, wie sich Peter Westenthaler im Falle einer (höchst unwahrscheinlichen) Verwirklichung seines Vorschlages künftige Wahlkämpfe vorstellen würde. Da würden dann in jedem gesprochenen oder geschriebenen Satz massig Worte wie “eventuell”, “vielleicht”, “unter Umständen” etc vorkommen. Konkrete Aussagen würden dann wohl überhaupt nie mehr getroffen werden…

4 Kommentare »

  1. TomSchaffer schreibt:

    was für ein schwachkopf ^^

    15. Jan. 2007 | #

  2. pauli schreibt:

    Beim Westenthaler stört mich auch, dass er so gegen den Erwin Buchinger hergezogen ist.
    Bisher hab ich von dem nur Gutes gehört.
    Und sein Lebenslauf auf der Salzburgseite beeindruckt.
    –> http://www.salzburg.gv.at/bf/bf_buchinger_lebenslauf

    17. Jan. 2007 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Bruderzwist schreibt:

    [...] Doch halt, das BZÖ gibts ja auch noch. Aber die sind wohl zu wenig, um zu streiten. Da wird es wohl Probleme geben, zwei Gruppen zu bilden – die haben dafür andere Ideen ;) [...]

    19. Jan. 2007 | #

  4. kritikus.at » Blog Archiv » Populistisches Phantasiegesetz schreibt:

    [...] Hoffentlich weiß der Josef Pröll selber, wie er sich so ein Gesetz vorstellt. Ansonsten wäre die Ansage nämlich sonst nichts, als das, was er bekämpfen will – eine populistische Wahlkampfverarsche, die nicht einmal so neu ist… [...]

    31. Aug. 2008 | #

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