Der Obmann der jungen ÖVP Kärnten, Stephan Tauschitz, hat die Idee präsentiert und die rührige Abgeordnete Silvia Fuhrmann konnte da natürlich nicht an sich halten und unterstützt den Vorschlag, eine Trinkerlegitimation für Jugendliche einzuführen.
Interessant dabei ist, dass der Vorschlag im Zusammenhang mit der wieder aufgeflammten Diskussion über den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen (Schlagwort “Komasaufen” – vor kurzem sagte man noch “Festplatte löschen”
) aufgetaucht ist. Durch eine solche Trinkerlegitimation würde nämlich den Jugendlichen der Zugang zu Alkohol eher erleichtert werden. Die Jugendlichen bräuchten sich dann nicht einmal mehr um einen Ausweis, den manche Wirte beim Ausschank von Alkohol verlangen, selber kümmern. Der würde ihnen ja dann von amtilicher Seite nachgetragen, um ja schnell alle Hindernisse beim Alkoholkonsum zu beseitigen. Aber das wollen Tauschitz und Fuhrmann ja nicht. Sie wollen ja nur die Wirte unterstützen, die bei der Alterskontrolle der Jugendlichen überfordert sind. Na klar, die junge ÖVP muss sich ja um überforderte Wirte kümmern, die sind ja ihr Klientel…
Angst muss man nur haben, weil der Vorschlag so eine derartige Schnapsidee ist, dass er wirklich umgesetzt werden könnte. Kosten tut so eine von der Gemeinde oder Schule ausgestellte, laminierte Karte nicht viel und für Silvia Fuhrmann und Stephan Tauschitz (sonst wohl für niemanden) hätte die Einführung des Trinkerausweises nämlich schon Vorteile. Man war ja wieder einmal in den Medien, könnte einen “Erfolg” verbuchen und darum wieder ein halbes Jahr abtauchen. Zugegeben, letzteres wäre auch ein Vorteil für die Allgemeinheit
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[...] an der breiten Front gegen das Komatrinken. Im Gesundheitsministerium geht es mit den neuen Sauflizenzen gut voran und der Chef der OÖGKK durfte seine Schnapsidee auch ungestraft [...]
24. Jun. 2010 | #