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11. Mrz. 2007

Die Zukunftshoffnung der ÖVP haben sie ihn genannt und die Zukunftswerkstätte ließen sie in leiten, dem Umweltminister Josef Pröll. Jetzt hat er sich zweimal geoutet und den ÖVP-Strategen werden wohl die Haare zu Berge stehen – he, he.

Die von den Deutschen geklaute Idee, Fernreisen (damit in logischer Konsequenz genauso innereuropäische Flüge) mit dem Schlachtruf “Salzkammergut statt Seychellen” madig zu machen, zeugte schon nicht von übertriebenem Sachverständnis. Der unmittelbar darauf folgende CO2-Vorstoß im Straßenverkehr – “Benzinfresser” höher zu besteuern – wohl noch weniger. Es scheint fast so, als ob Josef Pröll hier die Grünen mit deren eigenen Idee in Sachen Populismus noch übertreffen wollte.

Der gute Umweltminister dürfte hier, obwohl er schon eine 2. Runde im Umweltresort einlegt, noch nicht mitbekommen haben, dass es die Steuermaßnahmen, die er fordert, schon längst gibt. Beispielsweise bezahlt ein Besitzer eines 200 PS Autos ungefähr achtmal so viel motorbezogene Versicherungssteuer, wie ein Kleinwagenbesitzer (50 PS). Bei der NOVA ist es ähnlich – beim Kauf eines SUV (mittelpreisig – zB Kia Sorento) bezahlt man auch die achtfache NOVA gegenüber einem Kleinwagenkauf (zB VW Polo). Das heißt im Klartext, die “PS-Monster” des Herr Pröll bezahlen jetzt schon 8x so viel Steuer (nur für Kauf und Besitz – ohne überhaupt zu fahren) wie ein Kleinwagen, obwohl sie nur ca zweimal soviel CO2 ausstoßen. Das ist jetzt schon ein merkwürdige Ansicht von Gerechtigkeit – aber der Minister will noch mehr…

Wieviel Geld wird denn der Minister da überhaupt hereinbekommen? Viel mehr, als die ÖVP bei der Erbschaftssteuer verschenken will, wird es eher nicht sein. Damit kann man wohl keine großen Umwälzungen in der Umweltpolitik finanzieren und der CO2-Ausstoß wird sich sicherlich dadurch auch nicht reduzieren. Aber das dürfte der Umweltminister ja gar nicht wollen, denn dafür bräuchte er nur den Verkehrsminister bei der Abschaffung von “Licht am Tag” unterstützen :) .

21 Kommentare »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Klimawandel und CO2-Hysterie schreibt:

    [...] Ziemlich rasch hat unser Umweltminister Josef Pröll begonnen, CO2 zu Thematisieren – ziemlich unqualifiziert zwar mit seinen Fernreisen, aber immerhin. Es kann natürlich auch sein, dass der Minister dabei nur eine Taktik, welche bei Rhetorik-Seminaren (dass er solche massig besucht haben muss, hört man ja bei jeder seiner Diskussionen heraus ) immer gepredigt wird, angewendet hat. Dabei wird vom Taktiker eine thematisch passende Ungeheuerlichkeit (die man so nie vor hatte, zu verwirklichen) in die Runde geworfen, um dann bei der entstehenden heftigen Diskussion nur mehr zuzuhören. So kann man den Leuten Dinge entlocken, die sie einem ansonsten niemals gesagt hätten. Ob das der Minister so gemacht hat, weiß ich nicht – jedenfalls hört man nun nicht viel zum Thema von ihm (könnte die Phase des Zuhörens sein). Es kann aber natürlich auch sein, dass ich ganz falsch liege und nur der “alte Pröll” ihm die Leviten gelesen hat… [...]

    14. Mrz. 2007 | #

  2. kritikus.at » Blog Archiv » Anti-Klimawandel-Strategie? schreibt:

    [...] In Wahrheit scheint die Regierung bzw der Umweltminister, künftig sogar mit zwei Klimaschutzbeauftragten (auf einen konnte man sich nicht einigen, da hat man halt zwei genommen ), wirklich kein Konzept zu haben. Die Grünen sollten sich aber nicht groß aufspielen, viel besser ist ihre “Strategie” scheinbar auch nicht… [...]

    30. Mrz. 2007 | #

  3. kritikus.at » Blog Archiv » Umweltgipfel schreibt:

    [...] Ein solcher findet gerade in der Hofburg statt. Umweltminister Josef Pröll hat CO2-mäßig wieder einmal den Verkehrs ins Visier genommen. Was er allerdings diesbezüglich im Pressinterview verlauten ließ, wird zwar die Leute verärgern und verunsichern, aber gewiss nichts bringen. [...]

    16. Apr. 2007 | #

  4. kritikus.at » Blog Archiv » Strengere Asylgesetze? schreibt:

    [...] Die Krone hatte die Burgstaller-Forderung gestern auf der Titelseite und eigentlich hat niemand darauf reagiert – ja, nicht einmal die Grünen. Einzig im Blog Liberal in Austria (dessen Meinung ich sehr schätze, in diesem Fall aber nicht teile) wurde darauf eingegangen. Im Standard konnte ich unter “Keine Jobs für Sexualtäter” lediglich finden, dass sich Vizekanzler Molterer über die Forderung von Burgstaller freut, straffällige Asylwerber rascher abzuschieben. Ansonsten nichts zu finden. Komisch ist das schon – sehr merkwürdig! Ich bin aber sicher, dass es anders wäre, wenn etwa Josef Pröll oder – Gott steh uns bei – H.C. Strache diese Forderung erhoben hätte… [...]

    24. Apr. 2007 | #

  5. kritikus.at » Blog Archiv » CO2 und Klimawandel schreibt:

    [...] Laut Kurier-Artikel bezweifelt der Hurrikan-Experte der USA, William Gray von der Universität Colorado, dass der CO2-Ausstoß des Menschen Schuld am Klimawandel (was da wohl unser CO2-Pröll sagen wird) ist. Wer weiß schon, ob das stimmt. Ich wünsche Herrn Gray jedenfalls viel Glück im weiteren Leben – er wird es brauchen, denn die Hysteriker-Gemeinde wird nicht lange brauchen, um über ihn herzufallen. [...]

    28. Apr. 2007 | #

  6. kritikus.at » Blog Archiv » USA-Flüge werden billiger! schreibt:

    [...] Jedenfalls geht die EU in Sachen CO2 konsequent und zielstrebig ihren Weg. Es sind zwar viele Kurven und Schleifen drinn, aber wenigstens ein Weg bleibt es – egal, ob er wohin führt. Aber unser CO2-Minister und Urlaubsflug-Gegner wird das ganz sicher zu Fall bringen… [...]

    29. Apr. 2007 | #

  7. kritikus.at » Blog Archiv » “Hände weg von Hainburg” schreibt:

    [...] Wie auch immer, die Krone kämpft wacker gegen Hainburg. Da spielt es auch keine Rolle, dass ja auch Bundeskanzler, Umweltminister, Verkehrsminister und sogar der mächtige Erwin Pröll von Niederösterreich gegen das Projekt sind. Man muss den Anfängen wehren, wenn das Jagdrevier des Chefs in Gefahr kommen könnte… [...]

    24. Jun. 2007 | #

  8. kritikus.at » Blog Archiv » CO2-Cash schreibt:

    [...] Jetzt haben die Schwarzen die grün gefärbte CO2-Cash-Sau rausgelassen. Die Roten sind höchstwahrscheinlich auch einverstanden und dass der Finanzminister darauf stolz ist, scheint klar. Was allerdings Umweltminister Pröll dabei stolz macht, scheint nicht so klar. [...]

    22. Okt. 2007 | #

  9. kritikus.at » Blog Archiv » Grüße aus Kioto schreibt:

    [...] Na gut, ich würde wahrscheinlich auch nicht besser ausschauen, wenn ich so eine “Erfolgsbilanz” wie Minister Pröll vorweisen müsste. Ein Bissl schön reden und von Deutschland abgeschauter CO2-Aktionismus sind eben zu wenig, um den Knebelvertrag zu erfüllen. [...]

    14. Apr. 2008 | #

  10. kritikus.at » Blog Archiv » Ja, aber… schreibt:

    [...] Das vermutliche SPÖ-Pendant zu Josef Pröll (als Zukunftshoffnung…), frischgebackener Beamtenstaatssekretär Andreas Schieder, fühlt sich berufen (oder wird genötigt ), die Kehrtwendung in Sachen EU-Politik der SPÖ zu erklären (Faymann und Gusenbauer dürften ihre Kraft schon beim Briefschreiben verbraucht haben… ). [...]

    28. Jun. 2008 | #

  11. kritikus.at » Blog Archiv » Populistisches Phantasiegesetz schreibt:

    [...] Josef Pröll, CO2-Spezialist und Zukunftshoffnung der ÖVP, ist sauer, weil die Parteien im Wahlkampf gar so viel Wahlzuckerln verteilen, die dem Steuerzahler dann Milliarden kosten würden (Kurier: “Gesetz gegen Wahlzuckerl“). [...]

    31. Aug. 2008 | #

  12. kritikus.at » Blog Archiv » Neffentrick schreibt:

    [...] Manche meinen, der säße in Niederösterreich und wolle seine Macht auf ganz Österreich ausdehnen, ohne sein Land verlassen zu müssen (wird anscheinend modern ). Der Neffe wird als Chef eingesetzt und pariert auf Zufruf. Bei Freund Michael von Wien (nur der Onkel ist da eine anderer ) hat´s mit der SPÖ ja auch so funktioniert. “Pröll & Pröll – der Onkel und der Neffe” wäre auch ein toller Roman/Filmtitel für die Zeit danach… [...]

    31. Aug. 2008 | #

  13. kritikus.at » Blog Archiv » Die Hausaufgaben sind gemacht schreibt:

    [...] Wilhelm Molterer geht als Parteichef, das ist sicher. Ziemlich sicher dürfte auch sein, dass sich Hannes Missethon verabschiedet und Gerüchte besagen sogar schon, dass auch Wolfgang Schüssel den schwarzen Hut nimmt. CO2-Profi und Kronprinz Josef Pröll übernimmt den Parteivorsitz. Die Gescheiterten verlieren also keine Zeit und treten ab, damit es andere probieren können. Eine saubere Lösung… [...]

    29. Sep. 2008 | #

  14. kritikus.at » Blog Archiv » Es ist vollbracht! schreibt:

    [...] PS: Natürlich wird die Faymann´sche Verhandlungstaktik eher von Bauernschläue bestimmt gewesen sein (obwohl doch Josef Pröll der Bauernbub sein soll ) – aber das ist eine andere Geschichte… [...]

    23. Nov. 2008 | #

  15. kritikus.at » Blog Archiv » “Keine neuen Steuern” schreibt:

    [...] Die Koalition steht und schön langsam werden die Neuen konkreter. Gut so, wenngleich einige Aussagen zwar wunderbar klingen, doch beim gelernten Österreicher doch Zweifel aufkommen lassen. Etwa meinte der neue Vizekanzler und Finanzminister zum Kurier: Wir haben akkordiert: keine neuen Steuern, sondern Steuern runter. Ich habe nicht vor, neue Steuern einzuführen. [...]

    26. Nov. 2008 | #

  16. kritikus.at » Blog Archiv » Toller Kompromiss schreibt:

    [...] vor, dass er sich dabei vergaloppiert – man denke nur an so manche Äußerung von ihm als CO2-Minister. Der Überschlag, den er jetzt in Sachen Lehrerkrise macht, toppt aber das noch alles und ist [...]

    7. Mrz. 2009 | #

  17. kritikus.at » Blog Archiv » Ist Grünes CO2 anders? schreibt:

    [...] als Grüner sollte Herr Mair auch etwas über das CO2 nachdenken, verbraucht er doch für den Trip (hin und zurück) mindestens etwa 800 Liter [...]

    3. Apr. 2009 | #

  18. kritikus.at » Blog Archiv » Pack die Badehose ein schreibt:

    [...] eine eingeschlagenen Wirtshaustüre und der Farbe eines Grottenolms ) und CO2-Vize (mit michelinartigen Rundungen im “Schweinchen-Dick”-Look ) wohl abgeben? Nein, nein, [...]

    25. Apr. 2009 | #

  19. kritikus.at » Blog Archiv » Schuldenbeutel schreibt:

    [...] Finanzminister Pröll hat sicher seine Fehler (und die nicht zu knapp), für die ausufernden Staatsschulden sind aber andere verantwortlich. Letztendlich sind wir [...]

    26. Jul. 2009 | #

  20. kritikus.at » Blog Archiv » “Nichts ist tabu”, schreibt:

    [...] Pröll hat sich ja schon vor einiger Zeit kund getan, wo er in Sachen CO2 steht . Merkwürdig ist dabei nur, warum er dann bis jetzt in der Richtung rein gar nichts [...]

    13. Mrz. 2010 | #

  21. kritikus.at » Heute am Abgrund, morgen schon einen Schritt weiter… - Kritik zum Schmunzeln – nicht objektiv, dafür aber höchst subjektiv … schreibt:

    [...] bei der Kür ihrer jeweiligen Chef´s ziemlich ins Braune gegriffen haben dürften. Josef Pröll und Werner Faymann haben ja auch beide gemeinsam, dass sie bei der jeweiligen Basis ziemlich [...]

    20. Dez. 2010 | #

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