Klimawandel und CO2-Hysterie
Ich weiß, der Titel ist etwas drastisch. Aber wie sollte man das, was derzeit in den Medien zum Thema CO2 und Weltklima abläuft, denn sonst bezeichnen?
Ziemlich rasch hat unser Umweltminister Josef Pröll begonnen, CO2 zu Thematisieren - ziemlich unqualifiziert zwar mit seinen Fernreisen, aber immerhin. Es kann natürlich auch sein, dass der Minister dabei nur eine Taktik, welche bei Rhetorik-Seminaren (dass er solche massig besucht haben muss, hört man ja bei jeder seiner Diskussionen heraus
) immer gepredigt wird, angewendet hat. Dabei wird vom Taktiker eine thematisch passende Ungeheuerlichkeit (die man so nie vor hatte, zu verwirklichen) in die Runde geworfen, um dann bei der entstehenden heftigen Diskussion nur mehr zuzuhören. So kann man den Leuten Dinge entlocken, die sie einem ansonsten niemals gesagt hätten. Ob das der Minister so gemacht hat, weiß ich nicht - jedenfalls hört man nun nicht viel zum Thema von ihm (könnte die Phase des Zuhörens sein). Es kann aber natürlich auch sein, dass ich ganz falsch liege und nur der “alte Pröll” ihm die Leviten gelesen hat…
Jedenfalls ist nach der Ministeransage in Österreich (in Deutschland natürlich auch, dort hat der Umweltminister ja abgeschaut) CO2-mäßig der Teufel los. Man traut sich eine Zeitung gar nicht mehr aufmachen. Pausenlos wird einem vorgehalten, wie viel CO2 man für was verbraucht hat. Natürlich wird dabei immer das besonders gesehen, was andere machen und eigentlich alles, was wir tun, erzeugt CO2 in großen Mengen. Bei so viel “Information” sind natürlich die Extremregulierer und Vorschriftenerfinder nicht weit - die haben jetzt Hochkonjunktur.
Bei dem ganzen “Lärm” (um nichts?) fällt mir ein Science-Fiction-Film ein, den ich vor Jahren gesehen habe. In der Geschichte war die Gesellschaft so aufgebaut, dass jede Person sowas wie eine Kreditkarte hatte, wo die Ressourcen, die sie in ihrem Leben verbrauchen konnte, aufgebucht waren. Mit dieser Karte wurde alles bezahlt und wer sparsam umging, konnte wohl versorgt alt werden. Wessen Karte aber zu früh leer war, musste sterben. Dafür gab es eigene Teams, die diese “Verschwender” dann erschossen haben. War aber nur ein Film und, soviel ich mich erinnern kann, gar nicht so ein guter - nur, warum fällt der mir nach Jahren gerade jetzt wieder ein…
Am 16. März 2007 um 14:43 Uhr
[...] Ich habe gerade eine dreiviertel Stunde mit Google, Yahoo und MSN verbracht und dabei nicht herausbekommen können, welche Autotype Van der Bellen wirklich fährt (sehr kommunikativ scheinen die Grünen in der Frage nicht gerade zu sein ). Sollte es wirklich ein Alfa 147 sein, wird er mit mittlerer Motorisierung wahrscheinlich einen CO2-Ausstoß von etwa 220 g/km haben. Ich meine, es gibt Verwerflicheres, zumal der Professor ja sagt, er habe sich mit dem Auto einen Jugendtraum erfüllt und er wird wohl nicht zu viel fahren (Spitzenpolitiker haben im Allgemeinen nicht viel Zeit zum Spazierenfahren). [...]
Am 16. März 2007 um 20:49 Uhr
[...] Gut gebrüllt Löwe, Energiesparen im Zeichen der CO2-Hysterie angesagt. Die Frage ist nur, ob hier nicht wieder die EU-Extrembürokraten das Kind mit dem Bade ausschütten. Energie-Sparlampen setzen nämlich eine Menge Elektrosmog frei, der sich besonders in der Nähe der Lampen bemerkbar macht. Deshalb empfehlen kritische Geister, Energiesparlampen keinesfalls in Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen sowie dort, wo sich Menschen konzentrieren müssen, zu verwenden (zB hier Bürgerwelle-Schweiz). [...]
Am 23. März 2007 um 14:19 Uhr
[...] Die Regierung hat sich endlich durchgerungen, gegen den Klimawandel infolge CO2-Ausstoßes etwas zu tun. Sicherheitshalber wurde als “Sofortmaßnahme” gleich die Mineralölsteuer erhöht, und zwar mit 3 Cent für Benzin bzw 5 Cent für Diesel weitaus höher, als im Regierungsübereinkommen (1/3 Cent) abgemacht war. Trotzdem werden die paar Cent sicherlich am Verhalten der Österreicher nicht viel ändern - wurscht, hauptsache die Staatskasse klingelt und das Geld kann man ja immer noch sonstwo beim Fenster hinaus hauen… [...]
Am 22. Oktober 2007 um 21:59 Uhr
[...] Jetzt haben die Schwarzen die grün gefärbte CO2-Cash-Sau rausgelassen. Die Roten sind höchstwahrscheinlich auch einverstanden und dass der Finanzminister darauf stolz ist, scheint klar. Was allerdings Umweltminister Pröll dabei stolz macht, scheint nicht so klar. [...]
Am 9. November 2007 um 11:54 Uhr
[...] Als ich heute bei Google (wo sonst? ) nach Daten über den CO2-Ausstoß der Rindviecher und Menschen gesucht habe, bin ich durch Zufall bin ich auf eine interessante Seite gestoßen: http://www.konrad-fischer-info.de/7thu20.htm [...]
Am 18. November 2007 um 17:46 Uhr
[...] Wüsste man es nicht besser ;) , könnte man auf die Idee kommen, die Sache mit dem Klimawandel wäre schon das ultimative Monstergeschäft. Alle Voraussetzungen wären jedenfalls vorhanden… [...]
Am 9. Dezember 2007 um 21:04 Uhr
[...] Gerade wird thematisiert, dass es in Österreich verhältnismäßig viele Selbstmorde gibt. Im Jahr 2006 wählten 1293 Menschen den Freitod, die Zahl ist fast doppelt so hoch, wie jene der Opfer im Straßenverkehr (730 im Jahr 2006). Das Leben wird immer schneller. komplizierter, gehässiger (zB Raucherhysterie) und ungerechter (zB Klimahysterie oder wie man mit der Dummheit der Menschen ein Monstergeschäft macht). Dass da, wenn noch Probleme hinzukommen (familiäre, finanzielle, berufliche etc), hie und da einer sagt, “ich will nicht mehr” scheint schon fast verständlich… [...]
Am 28. Dezember 2007 um 21:10 Uhr
[...] Ich war dem ganzen Klimawandel-Spektakel unter Al Geschäftemacher Gore gegenüber ja schon immer skeptisch, aber nun steht in ”Welt Online” unter obigem Titel ua folgendes: [...]
Am 22. Januar 2008 um 22:52 Uhr
[...] Über die Hysterie im Bezug auf Klima und CO2 habe ich ja schon öfter geschrieben. Nun hat die EU die Kioto-Umsetzung beschlossen, was ich zum Anlass nehmen wollte, wieder etwas zum Schlechtesten zu geben. Weil ich vorher beim Lindwurm reingeschaut habe, brauche ich nichts mehr zu schreiben, es steht dort schon alles - besser als ich es hinbekommen hätte können… [...]
Am 14. März 2008 um 21:50 Uhr
[...] Das größte Problem ist aber das Aufspringen der EU auf den Zug der CO2-Geschäftemacher. Dadurch wurde es den Preistreibern an der Treibstofffront, die früher immer die Bösen waren, ermöglicht, sich den Gut-Mantel umzuhängen. Die EU-Kommission vermittelte nämlich, dass hohe Treibstoffpreise gut für die CO2-Bilanz wären und die Ölprinzen im Nadelstreif ließen sich da natürlich nicht zweimal bitten - der Rubel rollt ja jetzt für eine gute Sache. Der Biosprit (natürlich auch als CO2-gut eingestuft) sorgte dann noch für die Verteuerung der Weltmarktpreise für Agrarprodukte, was wiederum die Lebensmittelindustrie und den Handel ermutigte, auch zuzulangen - Kioto und Al Gore sei´s gedankt. [...]
Am 14. April 2008 um 21:53 Uhr
[...] So, jetzt ist die Katze aus dem Sack, jetzt wissen wir, wer zahlen wird. Wir alle gemeinsam werden für den Kioto-Unsinn blechen - und niemand sonst. Diese Tatsache ist aber nicht so neu, vielmehr konnte man sich das schon denken, als unser Spezialisten in Kioto über den Tisch gezogen wurden. Tragisch ist dabei nur, dass unser Geld nicht verwendet werden kann, um von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wegzukommen, sondern vertragsgemäß Geschäftemachern in den Rachen geworfen werden muss. [...]
Am 20. April 2008 um 14:36 Uhr
[...] Etwas selektiv dürfte die Wahrnehmung von Greenpeace Österreich (natürlich auch der Grünen in dieser Beziehung) allerdings schon sein. Wenn man das ausgestoßene CO2 schon so genau zählt, dann müsste man manch anderes auch verdammen. Etwa die Vans, die den SUVs in puncto CO2-Ausstoß um nichts nachstehen, oder die Motorräder, die zu 90 Prozent nur zum Spazierenfahren benützt werden. Und was ist mit Häusern, die in CO2-verschwenderischer Weise größer als 130 m² (an 500 m² Villen will ich gar nicht denken ) sind oder 100 m² Wohnungen, die von Singles bewohnt werden? Wollte man eine sachliche Diskussion, dann müsste man das alles - und noch vieles mehr - mit einbeziehen. So, wie das jetzt anläuft, ist es nur eine billige Hetzte. Aber was will man von einer missionarischen Sekte denn sonst erwarten? [...]
Am 24. April 2008 um 13:09 Uhr
[...] Fortschreitende CO2-Hysterie und drohende ÖKO-Diktatur bringen es mit sich, dass ganz besondere Geschäftemacher auch am CO2-Kuchen teilhaben wollen. ÖKO-Tuning ist das Zauberwort… [...]
Am 16. Mai 2008 um 22:37 Uhr
[...] Ein vernünftiger Mensch, dieser Bjørn Lomberg. Er wird leider nicht gehört werden, denn die Gewaltigen haben sich schon von den Geschäftemachern mit der geschickt gesteuerten Hysterie über den Tisch ziehen lassen und uns in Kyoto aus reiner Eitelkeit und Selbstdarstellung verkauft… [...]
Am 6. Januar 2009 um 19:57 Uhr
[...] Zar Putin ist nämlich der, der den Gasgriff in der Hand hält, und sitzt somit auf dem längeren Ast. In Europa hat man ja die vergangenen Jahre, nicht zuletzt aus CO2- und Feinstaubgründen, nichts anderes zu tun gehabt, als für noch mehr Gasverbrauch zu sorgen. Der Gipfel der Blödheit war dabei wohl, dass man auch danach strebte, möglichst viel Erdgas in Autos zu verbrennen. Vielen Dank, ihr Luschen - jetzt haben wir den Salat… [...]