Ein spanischer Richter-Yuppie, Baltasar Garzon, will sich offenbar zum Weltrichter aufspielen. Er möchte, dem allgegenwärtigen Anti-Amerikanismus folgend, den amerikanischen Präsidenten, George W. Bush, wegen dem Irak-Krieg verklagen.
Warum Richter Garzon gerade George Bush verklagen will hat er nicht genau erklärt. Er könnte ja genauso gut die Taliban verklagen oder die äthiopische Regierung wegen des Einmarsches in Somalia. Der Erfolg wäre sicherlich der gleiche, nur so viel Publicity würde dabei für den Richter nicht abfallen…
Klar kann man über den Irak-Krieg diskutieren – das geschieht ja auch reichlich. Solche selbstdarstellerischen Aktionen sind dazu allerdings nicht geeignet. Wenn der Spanier unbedingt Weltrichter spielen will, dann soll er sich bei der UNO bewerben. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die so einen Selbstinszenierer brauchen können, aber probieren könnte er es ja.
Grundsätzlich sollte ein redlicher Richter sich nicht mit so populistischen Aktionen, die nicht einmal Politikern gut anstehen, in Szene setzen wollen. Das schadet dem Ansehen des ganzen Berufsstandes. Richter sind dazu da, um auf Grund der Gesetze ohne Ansehen der Person zu urteilen. Deshalb wurden sie eingesetzt und so sollen sie sich auch verhalten. Wer könnte der europäischen Gerichtsbarkeit noch vertrauen, wenn sich diese das Image von Haianwälten umhängt…
[...] eitlen Spanier haben sie anscheinend schon die Hammelbeine langgezogen, jetzt will sich die britische Justiz zum [...]
15. Dez. 2009 | #