Die Bärin Jurka ist nicht so bekannt, wie ihr in Bayern abgeschossener Sohn Bruno. Dennoch machen sich in Südtirol die Verantwortlichen ihretwegen Sorgen.
Laut Kurierartikel hat es ja schon früher einige Vorfälle mit der Bärin gegeben. Nun hat Jurka wieder ihr Revier verlassen und Hühner und Schafe gerissen. Das macht den Verantwortlichen des Adamello-Brenta-Parks in Südtirol dann doch Sorgen – irgendwie scheint man sich ja doch verantwortlich zu fühlen. Eigentlich müsste es auch der EU Sorgen machen, denn die finanziert das Life Ursus Projekt ja. Aber die kratzt sowas ja sicher nicht. Wenn dann einmal wiederangesiedelte Braunbären ein paar Kinder aufgefressen haben werden, dann kann man sich ja sicher irgendwie herausreden…
In Südtirol ist die Diskussion bereits losgegangen. Die einen fordern des Abschuss (Jäger zB, die würden da gerne helfen
) von Jurka und die anderen betonen, dass jeder Bär unbedenklich ist (WWF zB, der wahrscheinlich in jedem Wäldchen ein paar Bären haben will
). Über die wichtigste Frage, ob es notwendig ist, große Tiere, die jederzeit zu blutrünstigen Bestien werden können, in freier Wildbahn anzusiedeln, diskutiert leider niemand.