Man hört zwar nicht viel von ihr, aber einmal hat sie mit dem Nikolausverbot schon zugeschlagen. Nun macht sich die Vizebürgermeisterin von Wien, Grete Laska, für die Gesamtschule stark und will diese zumindest in Wien flächendeckend einführen.
Mag schon sein, dass die Gesamtschule die ultimative Lösung ist. Wer aber ein Kind in einer Hauptschule hatte weiß, was da für Probleme auftauchen werden. ZB ist es nämlich dort nahezu unmöglich von der 2. in die 1. Leistungsstufe zu wechseln. Es müsste den Eltern, die ja bekanntermaßen in Bezug auf ihre Kinder meistens auf rationales Denken gänzlich verzichten, gemeinsam mit anderen Kleinigkeiten erklärt werden müssen, dass es in einer Gesamtschule anders sein würde – viel Glück dabei! Außerdem sind Länder wie Schweden und Finnland, die eine Gesamtschule schon haben und immer als Vorbild herhalten müssen, zwar besser in der PISA-Studie, dafür haben sie eine mehr als doppelt so hohe Jugendarbeitslosigkeit. Das dürften für Grete Laska nur unbedeutende Kleinigkeiten sein – Hauptsache man ist ein Pionier in einer ur-sozialistischen Sache.
Wenn Wien wirklich die Gesamtschule flächendeckend einführt und Niederösterreich nicht, dann werden viele wiener Kinder halt in Schulen im Umland ausweichen. Das wird dann lustig – Niederösterreicher und Burgenländer pendeln zur Arbeit nach Wien und die wiener Schüler aus Wien zur Schule nach Niederösterreich und Burgenland. Na ja, die ÖBB wird das sicher freuen…