Einer neuen IMAS-Umfrage zufolge wollen nur 22 % der Bevölkerung, dass man mit 16 Jahren schon wählen gehen kann. Auch von den 16 bis 24-jährigen wollen das nur 36 Prozent. Weiters wurde zutage gefördert, dass Politik die Jugend nahezu überhaupt nicht interessiert.
Eigentlich hätte man keine Umfrage gebraucht, um das zu wissen. Man musste nur mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, dann wusste man das. Nur eine ganz kleine Gruppe, die Spitzen der Parteien, hat es offenbar nicht gewusst. Das ist aber kein Wunder, die wissen ja nie, was das Volk fühlt…
und eine heute im standard vorab veröffentlichte studie besagt, dass 13% der 16-24-jährigen politik als wichtig für ihr leben empfinden. bei den über 18-jährigen sind es 10%.
warum das außerdem völlig irrelevant ist, steht ebenso im heutigen standard. wahlalter 16 ist überfällig.
27. Apr. 2007 | #
Na, wenn´s im Standard steht…
Jugendliche sind halt leichter zu beeinflussen als Erwachsene. Außerdem werden sie vom Gesetz her deswegen auch besonders geschützt und haben wesentlich weniger Pflichten als Erwachsene. Das passt mit einem Wahlrecht nicht zusammen – entweder / oder.
Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, bin ich sicher, meine Freunde und ich hätten die Partei gewählt, welche die besten Feten geschmissen hätte…
27. Apr. 2007 | #
Ich habe für den SchülerStandard dazu mal einen netten “Pro-”Kommentar verfasst. Leider gibt es ihn nur mehr kostenpflichtig, aber da ich alle Artikel auf meiner eigenen Seite auch speichere, kannst du ihn gerne nachlesen. Zwecks Meinung nur einmal in Worte fassen müssen
Der Artikel als Direktlink
http://home.arcor.de/admira-patriots/pages/Texte/komp25.htm
Die Seite als Ganzes:
http://www.millers-comments.at.tt/
lg
27. Apr. 2007 | #
So ein großes Problem ist es ja nicht. Viele 16-18-jährige wird es gar nicht berühren, weil in dieser Zeit gar keine Wahlen sein werden. Wenn ich mich recht erinnere, machte sich gerade die ÖVP stark für eine Senkung des Wahlalters (womit sie bei mir keine Punkt sammeln
).
Jugendliche sind sicher leichter zu beeinflussen, wie Erwachsene. Deshalb sind sie ja vom Gesetz her besonders geschützt. Für mich geht es halt nicht gut zusammen, auf der einen Seite einen gesetzlichen Schutz zu brauchen und auf der anderen den Staat zu lenken (nichts anderes geschieht bei einer Wahl).
“Das Gros der Wahlprogramme behandelt nicht ernsthaft die Interessen und Anliegen der Jugendlichen…”
Was wären denn die speziellen Interessen der Jugendlichen? Etwa die Senkung der horrenden Getränkepreise in guten Diskotheken oder Robby-Williams-Konzerte gratis in ganz Österreich? Ich weiß, das ist überspitzt, aber normalerweise sollten Jugendliche und Erwachsene nicht so verschiedene Erwartungen haben (sicheres, gut verwaltetes Land in de sich die Bürger wohl fühlen).
28. Apr. 2007 | #