Der ORF meldete heute in den Nachrichten, die Gesundheitsministerin sei wegen der österreichischen Anti-Rauchermaßnahmen von EU-Experten kritisiert worden.
Deshalb braucht sich Andrea Kdolsky sicherlich nichts antun. Eine Kritik dieser Experten gereicht ihr eher zur Ehre, zeigt sie doch, dass im Sinne der Bevölkerung gehandelt wurde. So etwas maßregeln diese abgehobenen Extrem-Bürokraten nämlich immer, da ist es gut, dass sie standhaft geblieben ist.
Bei der Gelegenheit möchte auch ich deponieren, dass ich das österreichische Raucherpaket (soweit bekannt) für ausgewogen halte. Damit müssten eigentlich alle – Raucher und Nichtraucher – leben können. Mir ist aber bewusst, dass einige Extremisten auf beiden Seiten nicht zufrieden sein und die Lage weiter anheizen werden.
Warum sich Andrea Kdolsky allerdings bemüssigt gesehen hat, das Rauchen aufzugeben, leuchtet mir nicht ganz ein. Wenn Österreich einen Verteidigungsminister, der aus Gewissensgründen Waffen ablehnt, verträgt, hätte das Land wohl auch eine rauchende Gesundheitsministerin ausgehalten…


