Kyprianou und der Papst
Markos Kyprianou, europäischer Zwangs-Gesundmacher Nr 1, gibt wieder Laut. Diesmal präsentierte er eine europaweite Umfrage, wonach die Europäer Rauchverbote (auch in Restaurants und Bars) mit überwältigender Mehrheit befürworten. An und für sich würde sich natürlich hier die Frage stellen, ob die Umfrage an Meinungsforscher oder Meinungsmacher in Auftrag gegeben war. Aber darum soll es jetzt hier nicht gehen.
Alle Europäer? - Nein, nicht alle. In Österreich und Tschechien fand sich keine Mehrheit für Rauchverbote in Bars und Beisln. Aber auch dafür hat Freund Kyprianou gleich die passenden Worte parat. In Österreich sei die Diskussion noch jung und es habe sich gezeigt, dass mit längerer Diskussion (Gehirnwäsche?) die Zustimmung steigen würde. Auf den Punkt gebracht heißt das, dass die Österreicher momentan noch zu dumm für ein Rauchverbot wären und noch weiter gehirngewaschen gehören.
Weiters meinte der Kommissar, dass Rauchverbote immer von der Bevölkerung zunächst abgelehnt werden würden. Nach deren Einführung aber ändere sich das, da würde dann die Zustimmung steigen. Na bravo, jetzt hat er die Sau rausgelassen. Der Anti-Raucherkampf ist wirklich nur eine Religion. Auf der selben Welle hat der Papst gerade in Brasilien erklärt, die Indios hätten ihre Christianisierung damals still herbeigesehnt…
Wahrscheinlich aber meint der Kommissar, dass wir in Österreich ein Rauchverbot einführen müssen, weil ja schließlich die Iren, Briten, Spanier, Franzosen etc dafür sind…
Am 21. März 2008 um 09:17 Uhr
[...] Markos Kyprianou, oberster Rauch-Neidhammel (er will/kann/darf nicht mehr Rauchen, andere sollen es auch nicht können ), wird das gehörig aufstoßen. Hoffentlich bekommt der Arme keinen Schock für´s Leben. All seine Arbeit könnte von Versicherung zunichte gemacht werden und er kann nichts dagegen machen - nicht einmal mit dem Arbeitnehmerschutz… [...]