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29. Mai. 2007

Das Pfingstwochenende ist vorbei und die Verkehrstoten sind gezählt. Das Ergebnis ist alles andere als erfreulich – 20 Tote, mehr als die Häfte davon (11) in der Steiermark. Das schreit natürlich hinter dem Semmering nach drastischen Maßnahmen, selbstverständlich, ohne vorher die Ursachen gründlich zu erforschen.

Da “fordert” angeblich der oberste Verkehrspolizist des Landes eine generelle Senkung des Tempolimits auf Landstraßen auf 80 km/h. Man braucht sich aber nicht zu wundern, denn welche “Spezialisten” in der Steiermark werkeln, weiß man spätestens nach dem Feinstaub-Schilder-Desaster von LR Wegscheider. Warum schreibe ich dann überhaupt darüber? – Wahrscheinlich, weil man nicht müde werden darf, Unsinn als solchen auch zu benennen.

Soviel man bis jetzt weiß, fanden die heurigen Pfingstunfälle zum größten Teil im örtlichen Nahverkehr statt. Oft war auch von überhöhter Geschwindigkeit die Rede. Nur war bei den Unfällen sicherlich nicht die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h – die überdies nur bei optimalen Bedingungen erlaubt ist – ausschlaggebend, sondern wohl eher die “nicht angepasste Geschwindigkeit” in Verbindung mit einer gehörigen Portion von Unaufmerksamkeit. Zweiteres ist mit einer Herabsetzung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit nicht zu beeinflussen – Raserei, damit meine ich die grobe Überschreitung der 100 km/h, schon überhaupt nicht.

Der oberste Hüter des steirischen Verkehrsgeschehens möge sich vor seinen “Forderungen” einmal bei seinen Leuten umhören. Die würden ihm schon sagen, was Sache ist – man müsste sie nur fragen. Aber so wie es aussieht ist er sich da mit der schlitzohrigen Landesregierung einig. Es ist nämlich so, dass eine 80 km/h-Beschränkung (nur für das Land Steiermark) zwar nicht für das Unfallgeschehen aber sicher für das Landesbudget positive Auswirkungen hätte…

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