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30. Mai. 2007

ist der Teufel los – nein, so arg ist es nicht, aber es schäumt gewaltig. Und das schon seit Jahren. Proteste von ungarischer Seite haben bis vor kurzem bei uns niemanden gekratzt.

Das Schaumproblem an der Raab besteht schon jahrelang und als möglicher Verursacher wurde immer schon eine Lederfabrik in der Oststeiermark genannt. Normalerweise hätte man annehmen müssen, dass die Sache österreichische Behörden, insbesonders die steirische Landesregierung mit der Gewässeraufsicht – in ihrem Bereich ist ja der “Hauptverdächtige”, auf den Plan hätte rufen müssen. War aber nicht so. “Der Dreck rinnt ja sowieso aus dem Land hinaus” oder ähnlich, wird man sich gedacht haben und “die paar Ungarn werden sich schon beruhigen”. War aber wieder nicht so. Der Widerstand aus Ungarn wurde immer stärker und nun hat Greenpeace offenbar mit Wasserproben die immer schon “verdächtige” Lederfabrik als Verursacher entlarvt. Und siehe da, plötzlich bewegt sich auch in der Steiermark was.

Die Frage, die sich stellt, ist, ob es wirklich Jahre dauern muss, bis so eine Sauerei abgestellt wird. Hat es wirklich Greenpeace gebraucht, um den Verursacher (der in den Medien von Anfang an als “verdächtig” benannt wurde) zu identifizieren – oder hat die steirische Gewässeraufsicht in der Pendeluhr geschlafen? Na gut, der Umweltlandesrat Wegscheider hatte sicherlich keine Zeit. Er war ja mit dem Feinstaub-Tafel-Desaster voll ausgelastet…

Landeshauptmann Voves wäre gut beraten, mit dem Tafel-Landesrat ein paar energische Worte zu wechseln. Früher oder später wird man nämlich erklären müssen, warum man so lange nichts getan hat – also säumig war. Ich würde mich damit beeilen – bevor noch jemand auf die Idee kommt, die Sache auf Amtsmissbrauch zu untersuchen…

1 Kommentar »

  1. kritikus.at » Blog Archiv » Ungarn-Angriff auf Wiener Schnitzel schreibt:

    [...] Es geht wieder um die Verschmutzung des Flusses Raab, der von Österreich nach Ungarn fließt und teilweise wie eine Kloake ausschaut. Das Problem ist schon älter und die Verursacher der Verschmutzung kennt man. Soweit ist die ungarische Aufregung ja noch verständlich. Dass man aber wegen so was gleich das ganze Land mit Boykotten – zuerst Bier und nun sogar Wiener Schnitzel – beleidigen muss, ist weniger verständlich. Was können die Österreicher oder gar das Wiener Schnitzel dafür, dass es zB in der Steiermark einen Landesrat gibt, der vor lauter Feinstaub nichts anderes mehr sieht und somit nichts weiter bringt. [...]

    4. Aug. 2007 | #

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