Der ORF meldete heute in den Nachrichten, die Gesundheitsministerin sei wegen der österreichischen Anti-Rauchermaßnahmen von EU-Experten kritisiert worden.
Deshalb braucht sich Andrea Kdolsky sicherlich nichts antun. Eine Kritik dieser Experten gereicht ihr eher zur Ehre, zeigt sie doch, dass im Sinne der Bevölkerung gehandelt wurde. So etwas maßregeln diese abgehobenen Extrem-Bürokraten nämlich immer, da ist es gut, dass sie standhaft geblieben ist.
Bei der Gelegenheit möchte auch ich deponieren, dass ich das österreichische Raucherpaket (soweit bekannt) für ausgewogen halte. Damit müssten eigentlich alle – Raucher und Nichtraucher – leben können. Mir ist aber bewusst, dass einige Extremisten auf beiden Seiten nicht zufrieden sein und die Lage weiter anheizen werden.
Warum sich Andrea Kdolsky allerdings bemüssigt gesehen hat, das Rauchen aufzugeben, leuchtet mir nicht ganz ein. Wenn Österreich einen Verteidigungsminister, der aus Gewissensgründen Waffen ablehnt, verträgt, hätte das Land wohl auch eine rauchende Gesundheitsministerin ausgehalten…
Statt zu Rauchen isst sie dafür hin und wieder deftig und trinkt auch hin und wieder mal über den Durst
1. Jun. 2007 | #
welches paket? das wo sich zukünft halt alle lokale als raucherlokal definieren werden müssen, statt einfach ein unmarkiertes raucherlokal zu sein? womit soll ich da zufrieden sein? gaubt jemand das ich sonst zu blöd wäre zu erkennen, dass in einem lokal geraucht wird?
was soll ich mir aus diesem pseudopaket als nichtraucher positives rauskletzeln? das ergebnis ist für mich, dass ich auch weiterhin vom gesellschaftlichen leben ausgeschlossen bleibe, weil den armen raucher der ach so schwachsinnige kompromiss nicht zugemutet werden kann, dass sie ihre stinkenden scheisszigarretten doch bitte vor der tür oder in einem kammerl rauchen mögen.
tatsächlich muss ich ein ziemlich militanter arsch sein, dass ich diese perfekte lösung für alle einfach nicht so toll finde. *kopfschüttel*
1. Jun. 2007 | #
Es werden viele Entscheidungen getroffen. Wenn Du Dich bei jeder, die nicht in Deinem Sinne ist, so aufregst, wirst Du früher oder später einen Herzinfarkt bekommen – auch ohne Passivrauchen
Die Sache selber brauchen wir meiner Meinung nach nicht mehr Diskutieren, unsere jeweiligen Standpunkte sind ja klar.
1. Jun. 2007 | #
[...] Beim Kindergeld-Fall geht es anscheinend darum, dass eine nicht so kleine Zahl von ÖsterreicherInnen sich Kindergeld durch falsche Angaben erschlichen hat und die Ministerin Kdolsky nach ihrem Amtsantritt da irgendwie draufgekommen ist. Nun will sie natürlich das erschlichene Geld zurückfordern. An sich sollte das eine ganz normale Sache sein, ja sogar die Pflicht eines Ministers. Schließlich geht es ja um Steuergeld und man sollte sich auch den ehrlichen Eltern verpflichtet fühlen, die das Kindergeld auch hätten gebrauchen könnnen, es aber wegen ihrer Ehrlichkeit nicht bekommen haben. [...]
23. Jul. 2007 | #
[...] Kaum hat Ministerin Kdolsky ihr Nichtrauchergesetz angekündigt, da heulen sie wieder auf, die alltagsfaschistischen Zwangsbeglücker. [...]
31. Aug. 2007 | #
[...] Angeblich soll die Ministerin planen, die Spitäler mit sogenannten ambulanten Versorgungszentren zu entlasten. Die Ärzte fürchten dadurch Geschäftseinbußen und sind deshalb sauer. Ich kann ihnen das nachfühlen. Wenn es um´s Geld geht, ist überall Schluss mit lustig . Es ist vollkommen legitim, wenn auch Ärzte um ihr Einkommen kämpfen und notfalls dafür streiken. Scheinbar ist die verallgemeinerte Meinung auch so. Der drohende Streik scheint niemanden sonderlich zu kratzen. Es geht ja nur gegen die Kdolsky ;) [...]
6. Okt. 2007 | #
[...] Minister Buchinger hat ja schon probiert, eine Helmpflicht für Radfahrer einzuführen und ist gescheitert. Nun versucht sich die Gesundheitsministerin mit einer solchen für Schifahrer. Sie wird damit auch scheitern, weil es eben in ist, dagegen zu sein, wenn die Kdolsky dafür ist… [...]
30. Nov. 2007 | #
[...] Andrea Kdolsky, Gesundheitsministerin von Österreich, hält ein generelles Rauchverbot in Lokalen für “sinnlos”. Bravo, ich auch… [...]
24. Feb. 2008 | #
[...] An und für sich eine ganz vernünftige Einstellung, die (zufällig?) auch ganz genau jener von Gesundheitsministerin Kdolsky entspricht. Da muss man sich natürlich fragen, was denn das “Gscheiter werden” (ist ja eigentlich eine 180°Kehrtwendung) herbeigeführt haben könnte. Handelt es sich hier etwa um eine Einschleimungsaktion gegenüber der Ministerin, die ja gerade mit der Krankenkassenreform beschäftigt ist? Da geht es ja auch um Geld für die Ärzte und gute Stimmung schadet sicher nicht… [...]
17. Apr. 2008 | #
[...] Jetzt muss die Sache nur mehr durch Ministerrat und Parlament. Aber die Minister Kdolsky und Buchinger werden ja nicht so mauern und die Mehrheit im Parlament sollte auch reichen (auch wenn die Oberhauserin und der Rasinger nicht mitstimmen sollten . Und die, wie “Die Presse” schreibt, “Revolte in der Ärzteschaft” wird ja wohl der Präsident in den Griff kriegen… [...]
25. Apr. 2008 | #
[...] Gut, das war in Italien – bei uns ist sowas natürlich nicht möglich. Doch halt! – Sind nicht auch bei uns Ärzte großteils selbstständige Geschäftsleute, die zudem gerade auch noch von Armut und Ausbeutung bedroht sind? Und nimmt nicht die Ärztekammer Italien gerne als Vorbild – zB beim Rauchverbot ? Bitte liebe Frau Kdolsky, nehmen Sie den Primarii nicht das Letzte. Lassen Sie ihnen ihre dicken Karossen und ihre Kumpanei mit den Pharmakonzernen, damit man sich im Ernstfall weiter gefahrlos ins Krankenhaus legen kann… [...]
11. Jun. 2008 | #