Erdgasautos werden als umweltfreundlich und billig im Betrieb beschrieben. Vielerorts werden diese gefördert und die Anzahl wird künftig stark gepuscht werden. Nun gibt der Fachverband Gas Wärme (FGW) durch Michael Lichnovsky bekannt, dass ein regelrechter Wettbewerb unter den Tankstellenbetreibern für Erdgas eingesetzt habe.
Das Ziel dürfte klar sein – maximaler Profit. Es sollen möglichst viele auf Erdgasautos umsteigen, weil dies ja für die Umwelt gar so gut sein wird. Die Folge wird sein, dass Erdgas – welches ja jetzt großteils verheizt wird – knapp werden wird. Unsicher ist die Gaslage ja ohnehin, man denke nur an die “kleine” Unsicherheit, die Zar Putin letzten Winter veranstaltet hat. Und sollte der Preis doch nicht steigen, dann kann man ja nachhelfen und künstlich eine kleine Verknappung herbeiführen. Dass es dadurch in manchen Wohnungen und Häusern kalt werden könnte, dürfte die Herrschaften sowieso nicht sonderlich interessieren. Zu guter Letzt könnte dann auch noch Vater Staat ein Geschäft wittern und die Steuervorteile von Erdgas für Autos beseitigen (ungerecht sind die ja sowieso).
Man braucht nicht lange nachdenken, wer die Dummen sein werden, die für den maximalen Profit der Gasgesellschaften bezahlen werden. Beim Diesel war das damals vollkommen gleich. Dieser wurde auch als sooo umweltfreundlich bzw billig beschrieben und (mit freundlicher Unterstützung von den Grünen) für Privat-Pkws gepuscht. Heute ist der Diesel fast so teuer wie Benzin und die Dreckschleuder Nr 1 im Verkehr. Als Diesel-Pkw-Besitzer hat man nun nicht nur die hohen Kosten (Anschaffungs- und Kraftstoffpreis) sondern als Draufgabe auch noch die üble Nachrede dazu, ein Umweltverschmutzer zu sein. Vielen Dank Herrschaften, aber die Erdgasautos könnt ihr euch an den Hut stecken – so blöd waren wir nur einmal…
Egal ob Erdgas oder Erdöl, beides sind fossile Brennstoffe, die CO2 freisetzen. Wenn man Autos umrüstet oder neu baut, dann gleich mit Wasserstoff/Hybrid- oder Elektor-Motor.
7. Jun. 2007 | #
Wasserstoff/Hybrid würde mir dzt gut gefallen, obwohl durch die Kühlung im Tank wahrscheinlich viel verloren geht.
Aber vielleich sagt Bob Lazar doch die Wahrheit – dann würden sich noch ganz andere Möglichkeiten ergeben…
7. Jun. 2007 | #
[...] Zar Putin ist nämlich der, der den Gasgriff in der Hand hält, und sitzt somit auf dem längeren Ast. In Europa hat man ja die vergangenen Jahre, nicht zuletzt aus CO2- und Feinstaubgründen, nichts anderes zu tun gehabt, als für noch mehr Gasverbrauch zu sorgen. Der Gipfel der Blödheit war dabei wohl, dass man auch danach strebte, möglichst viel Erdgas in Autos zu verbrennen. Vielen Dank, ihr Luschen – jetzt haben wir den Salat… [...]
6. Jan. 2009 | #