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6. Jun. 2007

titelt heute die Kronenzeitung. Ist mir da etwas entgangen? Nein, nur die Energiesprecher von SPÖ und ÖVP haben laut nachgedacht und so die Anti-Hainburgzeitung massiv auf den Plan gerufen.

Was ist passiert? Kurt Eder und Karl-Heinz Kopf dachten laut über ein Donau-Kraftwerk östlich von Wien nach und meinten, das Thema Hainburg solle nochmals geprüft werden. Und – schocking – auch Energieregulator E-Control sieht hier noch “sehr viel Potential” und drängt darauf, sich nicht von “Altlasten beeinflussen zu lassen”.

Ich habe damals ja nie verstanden, warum Hainburg nicht gebaut wurde. Ich brauche das aber auch gar nicht verstehen, denn auf mich kommt es dabei sicherlich am allewenigsten an. Es scheint aber sicher, dass jedes Wasserkraftwerk, das nicht gebaut wird, der Atomstromlobby in die Hände spielt und die Hainburggegner, die ja genauso gegen Atomstrom sind, könnte auch einmal sagen, wofür sie wirklich sind. Auch sie müssten langsam einsehen, dass es mit Energiesparlampen alleine nicht getan sein wird.

Wie auch immer, die Krone kämpft wacker gegen Hainburg. Da spielt es auch keine Rolle, dass ja auch Bundeskanzler, Umweltminister, Verkehrsminister und sogar der mächtige Erwin Pröll von Niederösterreich gegen das Projekt sind. Man muss den Anfängen wehren, wenn das Jagdrevier des Chefs in Gefahr kommen könnte… :)

1 Kommentar »

  1. pauli schreibt:

    Vor allem ist es das Jagdgebiet von Dr. Christian Konrad, Generalanwalt der Raiffeisen”genossenschaft” und Landesjägermeister in NÖ.

    8. Jun. 2007 | #

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