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6. Jul. 2007

Obwohl Sportbegeisterte und natürlich die (na ja, einige halt) Salzburger trauern, ist der Sieg von Sotschi bei der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2014 der bestmögliche Ausgang für Österreich – der Haupttreffer sozusagen.

Unmittelbar nach der denkwürdigen ORF-Berichterstattung über die Wahl des IOC in Guatemala, wobei sich die meisten österreichischen Sport-Apparatschiks recht peinlich verhielten, konnte man in den Zeitungen schon lesen, dass die Wahl von Sotschi so schlecht gar nicht ist. Österreichische Firmen sind im Osten mit allem, was bei der Ausrichtung der Spiele gebraucht wird, bereits gut im Geschäft. Sie werden mit den Olympischen Spielen ein Milliardengeschäft machen – und das, ohne dass wir dafür Flieger kaufen müssen. Und am allerbesten dabei ist, dass das Ganze Österreich keinen müden Euro kosten wird.

Wäre die Wahl auf Salzburg gefallen, hätten zwar unsere Firmen auch Milliardengeschäfte gemacht. Aber das hätten wir großteils selber bezahlen müssen und es hätte lange Gesichter bei den Steuerzahlern gegeben. Da sind mir dann schon die langen Gesichter bei den Sportapparatschiks bei weitem lieber :)

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