Kaum hat Ministerin Kdolsky ihr Nichtrauchergesetz angekündigt, da heulen sie wieder auf, die alltagsfaschistischen Zwangsbeglücker.
Kim Fox der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie sagt unumwunden, dass es nicht um Nichtraucherschutz sondern um die Ausrottung des Rauchens geht: “Meine persönliche Priorität ist, dass in Europa das Rauchen einfach nicht mehr vorkommen sollte”. Der gute Mann wird bezeichnender Weise auch Herz-Papst genannt, wahrscheinlich ist er auch irdendwessen Stellvertreter auf Erden und hat die absolute Wahrheit gepachtet
“Das Rauchen ist ein Teufelszeug”, sagt Kurt Huber, Präsident des österreichischen Ablegers der oben genannten Organisation. Der bringt das Rauchen mit dem Teufel in Verbindung, wahrscheinlich will er auch so ein Papst werden, wie sein Europa-Chef ![]()
Über diese Huber-Äußerung kann man ja noch lachen. Das Lachen vergeht einem aber, wenn man sich zu Gemüte führt, was Teufelsbekämpfer Huber sonst noch ablässt: “Es geht auch um den Schutz des Rauchers vor sich selbst.” Es hat eine Zeit gegeben, an die wir uns nicht so gerne erinnern. Damals wurde auch vielen gegen ihren Willen geholfen…
Bei solchen Kapazundern fällt die lieb-rührige Sonja Wehsely, Stadträtin zu Wien, nicht mehr besonders auf. “Das Rauchen kann nicht nur eine Privatangelegenheit sein.” Na, was denn sonst? Wen sollte es stören, wenn in einem Raucherlokal Raucher – Gäste, Wirte und Personal – rauchen? Doch wohl nur alltagsfaschistische Zwangsbeglücker, Teufelsaustreiber und ungebetene Helfer…