Nachdem “Umweltaktivisten” bereits zum Beykott von österreichischem Bier aufgerufen haben, starten sie nun einen Tatalangriff auf die österreichische Seele – sie wollen mit Flugblättern das Wiener Schnitzel von den ungarischen Speisekarten verbannen.
Es geht wieder um die Verschmutzung des Flusses Raab, der von Österreich nach Ungarn fließt und teilweise wie eine Kloake ausschaut. Das Problem ist schon älter und die Verursacher der Verschmutzung kennt man. Soweit ist die ungarische Aufregung ja noch verständlich. Dass man aber wegen so was gleich das ganze Land mit Boykotten – zuerst Bier und nun sogar Wiener Schnitzel – beleidigen muss, ist weniger verständlich. Was können die Österreicher oder gar das Wiener Schnitzel dafür, dass es zB in der Steiermark einen Landesrat gibt, der vor lauter Feinstaub nichts anderes mehr sieht und somit nichts weiter bringt.
Für diese Anti-Schnitzel-Flugblatt-Aktion ist der sich “Umweltaktivist” nennende Balas Déri verantwortlich. Über den Stil seiner Organisation braucht man ja nichts mehr zu sagen, nachdem man die vor einiger Zeit aufgestellten galgenähnlichen Gestelle, an denen lebensgroße Puppen aufgehängt waren, gesehen hat. Wie man in Zeitungen lesen kann, könnte die Flugblattaktion ein Erfolg und das Wiener Schnitzel von vielen ungarischen Speisekarten genommen werden. An und für sich wäre das ja eh besser, weil gescheit kochen können es die Magyaren sowieso nicht. Wer in Ungarn schon ein Schnitzel gegessen hat, weiß was ich meine
Unsere Politiker, allen voran die Steirer LH Voves und LR Wegscheider (der meiste Raab-Dreck dürfte ja aus der Steiermark kommen) wird das wohl noch weniger kratzen. Fleisch und Pannier werden die Ungarn kaum in Österreich kaufen und somit schädigen sie durch diese Aktion maximal die Erzeuger im eigenen Land. Darum ist es mir schleierhaft, warum dieser merkwürdige Aktivist mit solchen geschmacklosen, von vorneherein nichts bringenden Aktionen laufend alle Österreicher zu beleidigen versucht.
Genausogut könnten wir hergehen, und zu einem Boykott der ungarischen Restaurants oder gleich des Balaton aufrufen. Man könnte auch verallgemeinernd kolportieren, dass man in ungarischen Restaurants, wenn man mit Euros zahlt, regelmäßig um bis zu 30 Prozent beschissen wird und es besser wäre, das Land überhaupt zu meiden. Wenn man so einen geschmacklosen Stil wie dieser Balas Déri hätte, dann könnte man so etwas machen.
Aber abseits von “Umweltaktivisten” und Umweltpolitikern gibt es in Österreich und Ungarn eine überwältigende Mehrheit von ganz normalen Leuten, die sich gut verstehen und denen diese vollkommen wurscht sind – und das ist gut so!